Die Städtebauförderung von Bund und Ländern gehört zu den wirksamsten Instrumenten, die den Berliner Bezirken für die Entwicklung ihrer Quartiere zur Verfügung stehen. Sie hilft dabei, Straßen und Parks, Schulen, Sporthallen und Jugendclubs entsprechend dem Bedarf zu sanieren oder neu zu bauen und ermöglicht die Beteiligung der Zivilgesellschaft an diesen Prozessen der Stadtentwicklung, so Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat von Mitte bei der öffentlichen Werkstatt zum Untersuchungsraum Osloer Straße am 10. September 2026.
Das heterogene Gebiet zwischen Schillerpark und Wollankstraße wird aktuell für das Städtebauförderprogramm Nachhaltige Erneuerung untersucht. Es liegt an der nördlichen Bezirksgrenze zu Reinickendorf und Pankow und umfasst Teile der Quartiere Soldiner Kiez, Schillerpark und Nauener Platz in Wedding und Gesundbrunnen sowie das Zentrum an der Osloer Straße mit Krankenhäusern, Schulen und Gewerbe.
Zur öffentlichen Werkstatt am 10. September trafen sich zahlreiche Aktive und Interessierte aus den betroffenen Quartieren mit Fachleuten aus den mit der Konzeptentwicklung beauftragten Büros Forward und Studio Animal Aided Design sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und vom bezirklichen Stadtentwicklungsamt, um über Chancen und Probleme im Gebiet sowie Ideen und mögliche Maßnahmen zu beraten.