Drucksache - DS/0945/V  

 
 
Betreff: Revaler Straße als Fahrradstraße ausweisen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPDVorsteherin
Verfasser:Hochstätter, PeggyJaath, Kristine
Drucksache-Art:AntragBeschluss
   Beteiligt:B'90/Die Grünen
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
26.09.2018 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg (BVV) überwiesen   
Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien
04.10.2018 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien      
08.11.2018 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
28.11.2018 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg (BVV) ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Beschlussvorschlag
Anlagen:
Antrag zur DS/0945/V  

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird beauftragt, die Revaler Straße, von der Warschauer Straße bis zum Ostkreuz, als Fahrradstraße auszuweisen. Die Bürger*innen und insbesondere die Schüler*innen der Modersohn-Schule und der Emanuel-Lasker-Schule haben somit die Möglichkeit, sicher mit dem Rad durch den Kiez zu kommen, zudem wird die Lärm- und Feinstaubelastung reduziert.

 

 

Begründung:

 

Berlin ist eine wachsende Stadt. Das bedeutet auch zunehmende Lärm- und Schadstoffbelastung und stark beanspruchte Verkehrssysteme, aus denen sich Fragen sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe am öffentlichen Raum ergeben. Um gegenzusteuern wollen wir mehr Menschen motivieren in Friedrichshain mit dem Rad zu fahren. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung haben bereits viele Berliner Bezirke bzw. Stadtteile Fahrradstraßen eingerichtet (z.B. Mitte, Kreuzberg, Pankow, Steglitz-Zehlendorf). Neben Umwelteffekten ist durch den zunehmenden PKW-Verkehr auch die Sicherheit von Radfahrer*innen und insbesondere von Schüler*innen der umliegenden Schulen gefährdet. In Friedrichshain gibt es bisher keine Fahrradstraße, auf der Radfahrer sicher durch den Kiez kommen. Diese Situation ist unbefriedigend.

 

Die Landesregierung hat sich den Ausbau der Fahrradinfrastruktur zum Ziel gesetzt. Dafür werden erhebliche finanzielle Mittel in den nächsten Jahren bereitgestellt. Laut einer Untersuchung von Greenpeace gibt aber Berlin vergleichsweise wenig für den Radverkehr aus. Während Städte wie Amsterdam 11 Euro oder Kopenhagen 35,60 Euro pro Kopf und Jahr für den Radverkehr ausgeben, bewegt sich Berlin bei 4,70 (Greenpeace). Eine Einrichtung von Fahrradstraße ist eine einfacheglichkeit, Berlin nachhaltiger zu gestalten.

 

 

BVV 26.09.2018

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Überweisung: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien

 

 

UVKI 04.10.2018

ÄA übernommen

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird beauftragt, die Revaler Straße, von der Warschauer Straße bis zum Ostkreuz, als Fahrradstraße auszuweisen und baulich so zu gestalten, dass Durchgangsverkehr unterbunden wird. Die Bürger*innen und insbesondere die Schüler*innen der Modersohn-Schule und der Emanuel-Lasker-Schule haben somit die Möglichkeit, sicher mit dem Rad durch den Kiez zu kommen, zudem wird die Lärm- und Feinstaubelastung reduziert.

 

 

UVKI 08.11.2018

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird beauftragt, die Revaler Straße, von der Warschauer Straße bis zum Ostkreuz, als Fahrradstraße auszuweisen und baulich so zu gestalten, dass Durchgangsverkehr unterbunden wird. Die Bürger*innen und insbesondere die Schüler*innen der Modersohn-Schule und der Emanuel-Lasker-Schule haben somit die Möglichkeit, sicher mit dem Rad durch den Kiez zu kommen, zudem wird die Lärm- und Feinstaubelastung reduziert.

 

 

BVV 28.11.2018

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Das Bezirksamt wird beauftragt, die Revaler Straße, von der Warschauer Straße bis zum Ostkreuz, als Fahrradstraße auszuweisen und baulich so zu gestalten, dass Durchgangsverkehr unterbunden wird. Die Bürger*innen und insbesondere die Schüler*innen der Modersohn-Schule und der Emanuel-Lasker-Schule haben somit die Möglichkeit, sicher mit dem Rad durch den Kiez zu kommen, zudem wird die Lärm- und Feinstaubelastung reduziert.

 

 
 

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