Spreeperlen. Berlin – Stadt der Frauen

Wie gefährlich sind Conterganovinnen? Wer verbirgt sich hinter der Scherbenanna? Welche Geschichte steckt eigentlich hinter dem Begriff Milchmädchenrechnung? Was hat es mit dem Hexenfrühstück auf sich?

Eine Entdeckungstour durch Berlin

Das Buch „Spreeperlen. Berlin – Stadt der Frauen“ lädt ein auf Entdeckungsreise durch Berlin und bietet in den sieben Kapiteln Avancen, Couragen, Emotionen, Koloraturen, Malochen, Miseren und Oasen viele spannende Geschichten und Wissenswertes über Berlin und die Berliner Frauen. So erfährt man beispielsweise, dass die Currywurst eine original Berliner Erfindung ist und von der Berliner Gastronomin Herta Heuwer bereits 1949 kreiert wurde, dass Frauen aus 188 Ländern in Berlin zu Hause sind und dass es derzeit 337 Bus-, Tram- und U-Bahnfahrerinnen bei den Berliner Verkehrsbetrieben gibt.

Mit kryptischen Überschriften wie Nesthäkchen, Goldene Göre oder Malweiber weckt das Buch Interesse und macht neugierig auf mehr.

So wird unter dem Titel „Berliner Pflanze“ nicht – wie man vielleicht annehmen würde – die Berliner Botanik beschrieben, sondern Persönlichkeiten wie Nina Hagen oder Claire Waldoff, die für ihre „Berliner Schnauze“ über die Grenzen Berlins hinaus bekannt und beliebt sind, werden vorgestellt.

Berlin - Stadt der Frauen

Berlin ist eine Stadt der Frauen. Mit dem Buch soll deshalb auch die Perspektive von Frauen auf die Stadt gezeigt werden. Auf der Spurensuche ist ein Panorama Berlins entstanden, das die Präsenz von Frauen und ihren Einsatz für Gestaltungsräume, Gleichberechtigung und Emanzipation zeigt. Die Kämpfe der Frauen für politische Teilhabe, das Wahlrecht, die Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben, für Bildung und Arbeit stehen im Mittelpunkt der Geschichten.

Das Buch wirft aus der Perspektive der Frauen einen oft ungewohnten Blick auf die Stadt. Es macht sich anhand von exemplarischen, zufälligen oder stellvertretenden Stichworten auf die Spurensuche nach Geschichten, die davon erzählen, wie Frauen in dieser Stadt gelebt, gekämpft, gearbeitet, geliebt und gelitten haben. Oft genug verborgen oder nur auf den zweiten Blick zu erkennen, braucht es Wissen, Interesse und Leidenschaft, um das Wirken von Frauen aufzuspüren.

Leserinnen und Leser werden auf einen etwas anderen Streifzug durch Berlin entführt. Jede Geschichte bietet zudem Raum für eigene Nachforschungen. So finden sich neben der genauen Ortsangabe und einem kleinen Stadtplanausschnitt Quellenangaben, wo man weitere Informationen zum Thema beziehen und die hervorgerufene Neugier weiter stillen kann.

Das Buch „Spreeperlen. Berlin – Stadt der Frauen“ ist ein Kooperationsprojekt des Frauensenats und der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Berlins und ist im Buchhandel erhältlich.