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Aktionstag zur Berufsorientierung 2010

Girls' Day: 10 Jahre Erfolgsgeschichte

Girls' Day-Logo klein
Bild: Bundesweite Koordinierungsstelle Girls' Day
Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus gratuliert den diesjährigen Girls’Day-Preisträgerinnen und -preisträgern:
  • Wolfgang-Borchert-Oberschule
  • Biesalski-Schule
  • Schiller-Oberschule

Aktionsbündnis verleiht 2010 zum sechsten Mal Girls’ Day- Preise - Berufsorientierung für Mädchen nachhaltig erwünscht!

Die Biesalski-Schule, ein Förderzentrum mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, hat den Girls’ Day in das eigene Schulprogramm aufgenommen. Seitdem nehmen alle Schülerinnen der Klassen 7 bis 9 jährlich verpflichtend am Mädchen-Zukunftstag teil. Bevor es zu den Veranstaltungen in den Betrieben geht, werden die Mädchen im Rahmen eines Assessment-Trainings intensiv vorbereitet. Im engen Kooperationsnetz zwischen Lehrkräften, der Schulsozialarbeit und der Handwerkskammer soll den Mädchen insbesondere auch die Angst und die Vorurteile vor handwerklichen Berufen genommen werden.

Die Wolfgang-Borchert-Oberschule beteiligt sich 2010 zum zweiten Mal am Wettbewerb und hat sich erneut qualifiziert. Dabei war für die Jury sowohl das kontinuierliche Engagement für den Girls’ Day, die erfolgreiche Schulpartnerschaft mit Cisco Systems, die gute Vor- und Nachbereitung des Aktionstages als auch das außerordentliche Engagement der Schule für die naturwissenschaftlich-technische Mädchenbildung im Rahmen des Roberta-Projekts ausschlaggebend. Das Roberta-Mädchenteam der Schule hat im Sommer gemeinsam mit einer Schule aus Israel und einer aus China die Weltmeisterschaft als Superteam in der Robotik-Weltmeisterschaft in Singapur gewonnen.

Die Schiller-Oberschule, ein Gymnasium in Charlottenburg, gehört dank des Engagements der Lehrerin, Frau Puchstein, zu den Girls’ Day-aktiven Schulen der ersten Stunde. Der Tag ist im Schulprogramm verankert und das Engagement für eine geschlechterreflektierende Berufsorientierung wird sowohl von der Jury als auch der Schulinspektion insbesondere in seiner Vielfalt positiv bewertet. Die Schule arbeitet u.a. mit dem TechnoClub der TU zusammen und beteiligt sich an „Jump in MINT“ und weiteren gendersensiblen Maßnahmen zur Heranführung von Mädchen an Technik. In diesem Jahr haben erstmals auch Jungen, mit Hilfe der Datenbank „Jungen willkommen“, ein Schnupperpraktikum in einer sozialen Einrichtung absolviert.

Girls'Day mit think electric bei LIFE e.V.

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Herzlichen Dank für Ihr Engagement am Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Berliner Aktionsbündnis für den Girls’ Day und die Landeskoordinierungsstelle Girls’ Day danken Ihnen für Ihr Engagement am 10. Mädchen-Zukunftstag. Mit 476 Veranstaltungen und 9.727 Plätzen kann der Girls’ Day in Berlin am 22. April 2010 wieder einen außerordentlichen Erfolg und neue Teilnahme-Rekorde verzeichnen. Sie haben den Schülerinnen den Weg in technische, naturwissenschaftliche und handwerkliche Berufe eröffnet oder ihnen Leitungsverantwortung oder eine Selbständigkeit als berufliche Optionen nahegebracht und damit ihr Berufsspektrum erweitert. Bewerbungen für Betriebspraktika und für Ausbildungsplätze in Ihren Unternehmen und Institutionen werden folgen!

Der Girls’ Day ist die größte und vielfältigste Berufsorientierungsinitiative für Mädchen in Deutschland. Wir freuen uns, wenn Sie sich im nächsten Jahr – am 14.04.2011 – wieder beteiligen.

Almuth Nehring-Venus
Staatsekretärin und Vorsitzende des Berliner Aktionsbündnisses zum Girls’ Day

„Zehn Jahre Girls’Day sind noch lange nicht genug!“

Damaliger Bürgermeister und Senator Harald Wolf ruft zum 10. Mal zur Teilnahme am Girls’Day auf. Um junge Frauen für technische Berufe zu überzeugen, brauche es einen langen Atem. Vieles sei dabei auf einem guten Weg. Immer mehr junge Frauen beginnen auch an den Berliner Hochschulen ein Studium in den Ingenieurswissenschaften.

Dagmar Vogt steht als Ingenieurin an der Spitze des weltweit agierenden Photovoltaik-Unternehmens ib vogt GmbH. Ein Drittel der Mitarbeiter sind Frauen, darunter viele Ingenieurinnen. Vogt möchte jungen Frauen die Scheu vor technischen Berufen nehmen. Der Girls’Day sei so ein Türöffner, den sie Jahr für Jahr nutzt.

Die Geschäftsführer von IHK und HWK, Christoph von Knobelsdorff und Ulrich Wiegand, konstatieren, dass Frauen mit ihren guten Abschlüssen bei den Betrieben hoch im Kurs stehen. Ein konkretes Angebot zum Girls’Day unterbreitet Wilfrid Lammers von der Siemens Technik Akademie. Sie bietet einen dualen Bachelorstudiengang Elektrotechnik nur für Frauen ab Herbst 2010. Bewerberinnen sind willkommen.

Abschließend zeigte das Roberta Team der Wolfgang-Borchert-Schule seine Programmierkunst. Die Weltmeisterinnen vom Robocup 2009 ließen ihre Roboter tanzen und berichteten von ihrer Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft beim Robocup in drei Wochen, zu denen man ihnen nur Glück wünschen kann.