Im Juli 2012 wurde von der Senatsverwaltung für Finanzen und der ehemaligen Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen (heute: Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung) durch die AG Geschlechtergerechte Haushaltssteuerung (Gender Budgeting) ein Wettbewerb für erfolgreiche Projekte des Gender Budgeting ausgelobt. Der Wettbewerb findet seitdem jährlich statt. Die Berliner Verwaltungen haben die Möglichkeit eine Prämie für ihre Projekte zu erhalten, über deren Vergabe eine Jury aus den Mitgliedern der AG Gender Budgeting entscheidet. Kriterien für die Prämierung sind: Innovation, klare Ziele, eine gendersensitive Steuerung des Ressourceneinsatzes, Entwicklung und Durchführung des Projektes in der Verwaltung, Übertragbarkeit auf andere Bereiche, ein messbarer Umsetzungserfolg und Nachhaltigkeit sowie die Partizipation der Zielgruppe am Verfahren. Darüber hinaus haben die Verwaltungen regelmäßig die
Möglichkeit sogenannte „Nachahmerprojekte“ anzumelden, d. h. einen Antrag auf die Durchführung bereits prämierter Wettbewerbsprojekte aus anderen Verwaltungen zu stellen (sogenannte Umsetzungsphase).