Coronavirus in Berlin

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Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen

Gender Studies – eine Querschnittswissenschaft

Logo der Arbeitsgemeinschaft
Bild: Freie Universität Berlin

Die Berücksichtigung von Genderaspekten ist ein wesentliches Element qualitativ hochwertiger Forschung sowie innovativer und zukunftsweisender Lehre.

Berlin – ein Zentrum der Frauen- und Geschlechterforschung

Der Einbeziehung der Geschlechterperspektive in Forschung und Lehre kommt große Bedeutung zu. Von der Genderforschung erhalten und erwarten wir geschlechtsspezifische Erkenntnisse und vor allem den Transfer dieser Erkenntnisse in die unterschiedlichsten Forschungsfelder, in die Wirtschaft und in die Politik. Geschlecht als Analyse- und Wissenskategorie wirkt als ein Innovationsmotor für Forschung und Gesellschaftsentwicklung.

Im Rahmen der Hochschulverträge 2018 – 2022 verpflichteten sich die Hochschulen, Perspektiven der Frauen- und Geschlechterforschung in alle dafür geeigneten Fächer und hochschulübergreifende Forschungsprojekte und -verbünde zu integrieren sowie Professuren und innovative Projekte im Bereich der Gender Studies weiter auszubauen.

Über das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre werden zusätzlich Mittel bereitgestellt, um Genderaspekte in Forschung und Lehre nachhaltig zu verankern.

Seit Ende der 1980er Jahre hat sich an den Berliner Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen ein effizientes Netzwerk der Frauen- und Geschlechterforschung herausgebildet, das im Jahr 2000 zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen der Berliner Hochschulen – afg Berlin führte. Die afg ist ein Kompetenznetzwerk von Frauen- und Geschlechterforscherinnen und -forschern. Sie fördert systematisch die entsprechende Profilbildung der Einrichtungen und initiiert hochschulübergreifende Kooperationen in Forschung und Lehre. Die Einrichtungen der Frauen– und Geschlechterforschung in Berlin arbeiten sowohl fachspezifisch als auch interdisziplinär. Sie setzen sich dafür ein, dass die Genderforschung als „Querschnittswissenschaft“ nachhaltig in die Berliner Hochschullandschaft integriert wird.
Die vernetzten Institutionen und Einrichtungen in Berlin ziehen zahlreiche Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland an. Mit Recht kann die Frauen- und Geschlechterforschung als Standortfaktor für Berlin bezeichnet werden.

Sprecherinnen der afg Berlin

Prof. Dr. Sabine Hark
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG)
Technische Universität Berlin
Marchstr. 23, 10587 Berlin
Tel: 030 / 31 42 69 74
E-Mail

Prof. Dr. Claudia Gather
Harriet Taylor Mill-Institut (HTMI)
Hochschule für Wirtschaft und Recht
Badensche Str. 50-51, 10825 Berlin
Tel.: 030 / 308 77 10 05
E-Mail

Geschäftsstelle der afg Berlin

Dr. Magdalena Beljan & Katharina Kinga Kowalski
Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, Raum: 4140
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Tel.: 030 / 31428481
E-Mail an Magdalena Beljan
E-Mail an Katharina Kowalski

Zentren / Koordinierungsstellen / Netzwerke