Am 9. März 2026 wurde im Roten Rathaus Berlin der Berliner Frauenpreis verliehen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die sechs Gründerinnen des Frauenteams des FC Viktoria Berlin: Ariane Hingst, Verena Pausder, Tanja Wielgoß, Felicia Mutterer, Katharina Kurz und Lisa Währer. Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, überreichte den Preis persönlich.
Die sechs Preisträgerinnen wurden für ihr herausragendes Engagement und ihren Einsatz für Gleichberechtigung und Wandel im deutschen Fußball geehrt. Seit der Gründung einer eigenen Gesellschaft im Sommer 2022 haben sie dem Frauenteam des Traditionsvereins FC Viktoria 1889 Berlin e. V. eine neue, professionelle Struktur gegeben – mit dem Ziel, faire Bezahlung, bessere Sichtbarkeit und langfristige Perspektiven im Frauenfußball zu schaffen.
In ihrer Eröffnungsrede würdigte Senatorin Cansel Kiziltepe das Engagement der Preisträgerinnen mit den Worten: „Sie verstehen sich selbst als Gamechangerinnen – Frauen, die das Spielfeld nicht nur betreten, sondern die Regeln verändern.“ Mit ihrem Modell setzen die Preisträgerinnen bundesweit Maßstäbe für die Professionalisierung des Frauensports. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: 2025 gelang dem FC Viktoria Berlin der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Heute gilt der Club als Vorreiter für mehr Gleichstellung im Profisport und als Beispiel dafür, wie eine innovative Idee nachhaltige Veränderung im Sport anstoßen kann.