Für dieses Jahr ist der Umbau der südlichen Manfred-von-Richthofen-Straße, vom Tempelhofer Damm bis zum Werner-Voß-Damm, zur Fahrradstraße vorgesehen.
Die Manfred-von-Richthofen-Straße ist Teil des Radverkehrsnetz Berlin, das Stück für Stück ausgerollt wird. Gleichzeitig fügt sich die Maßnahme in das Verkehrskonzept Gartenstadt ein. Dieses wurde durch Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beim Bezirksamt angeregt und in einem mehrstufigen Beteiligungsverfahren mit Anwohnenden und interessierten Bürger_innen entwickelt.
Auf der Fahrradstraße haben künftig Radfahrende Vorrang. Für Kraftfahrzeuge gilt: nur Anlieger dürfen die Straße befahren. Regelmäßige Piktogramme, Grünmarkierung der Fahrbahngasse und die Markierung des Dooringbereichs tragen zur Sicherheit der Radfahrenden bei. Auch Zufußgehende profitieren vom Umbau: an insgesamt 12 Stellen wird es neue markierte Querungsstellen geben.
Um dem Durchgangsverkehr aktiv zu begegnen, wird mit Einrichtung der Fahrradstraße auch ein modaler Filter auf Höhe des Rumeyplans umgesetzt. Das bedeutet: nur Rad- und Fußverkehr können zukünftig die gesamte Straße durchfahren. Der Kfz-Verkehr hat auf Höhe des Rumeyplans keine Durchfahrt durch die Manfred-von-Richthofen-Straße mehr. Alle Anlieger der Manfred-von-Richthofen-Straße können jedoch auch zukünftig mit ihren Kraftfahrzeugen ihre Ziele erreichen.
Der modale Filter wurde im Verkehrskonzept festgelegt, wird die Fahrradstraße entlasten und den Ausweichverkehr vom Tempelhofer Damm über die Manfred-von-Richthofen-Straße effektiv unterbinden.
Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck:
„Mit der Fahrradstraße MvR erreichen wir gleich zwei Ziele: der Radverkehr wird gestärkt und der Ausweichverkehr vom Tempelhofer Damm über die Gartenstadt wird aktiv unterbunden. Mit dem modalen Filter, der den Kfz-Durchgangsverkehr herausfiltert, wird ein zentrales Element des Verkehrskonzeptes zur Verkehrsberuhigung umgesetzt. Aber auch der Fußverkehr profitiert: durch neue Querungsstellen und durch die zukünftig leichtere Querung der Straße auf Höhe des Gartensdenkmals Parkring entsteht mehr Komfort und Sicherheit für die Fußgänger_innen.“