Die Pläne zur Umgestaltung des Marktplatzes am Mariendorfer Damm wurden am Montag, den 6. Juli 2026, im Ausschuss für Ordnung, Grünflächen, Umwelt- und Klimaschutz (OGUK) des Bezirks Tempelhof‑Schöneberg vorgestellt. Ziel ist es den zentralen Platz in Mariendorf klimaresilient, attraktiver und vielseitiger nutzbar zu machen.
Der Marktplatz ist derzeit vollständig versiegelt, wird informell als Parkplatz genutzt und dient zweimal wöchentlich als Wochenmarkt. Die Nutzung als Parkplatz wurde seitens des Bezirks in der Vergangenheit lediglich geduldet und entspricht nicht der eigentlichen städtebaulichen Zielsetzung für die Fläche. Aufgrund fehlender Begrünung ist der Platz zudem stark von Hitze belastet und weist eine geringe Aufenthaltsqualität auf. Das Freiraumentwicklungskonzept (FEK) des Bezirks benennt den Platz daher als Schlüsselmaßnahme: Er soll exemplarisch zeigen, wie urbane Hitzeinseln und Überflutungsrisiken durch gezielte Freiraumgestaltung reduziert werden können.
Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck:
„Der Marktplatz am Mariendorfer Damm zeigt sehr deutlich, vor welchen Herausforderungen versiegelte urbane Räume angesichts des Klimawandels stehen. Mit der Machbarkeitsstudie können wir nun aufzeigen, wie wir diesen Herausforderungen aktiv begegnen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für die Menschen im Quartier deutlich verbessern können.“
Im Ausschuss wurden erste Schritte zur Entwicklung des Platzes vorgestellt. Zentrale Elemente der geplanten Umgestaltung sind dabei Baumpflanzungen in mehreren Entwicklungsschritten sowie das Aufstellen von Bänken, um den Platz schrittweise zu begrünen und seine Aufenthaltsqualität nachhaltig zu erhöhen. Damit soll auch der letzte im größeren Umfeld verbliebene Wochenmarkt gestärkt werden.
Weitere Informationen finden sie auf der Internetseite des Straßen- und Grünflächenamtes.