In einer Zeit, in der sich viele ohnmächtig fühlen, etwas verändern zu können, macht die Ausstellung sichtbar, wie politische Teilhabe gelebt wird – als gemeinsamer Raum, der allen gehört, unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus.
Die Porträts zeigen ukrainische Frauen aus Städten und Regionen wie Kyiv, Odesa, Lviv, Kharkiv, Mariupol, Donetsk und der Krym, die Berlin mitgestalten: als Abgeordnete, Projektleiterinnen, Lehrkräfte, Journalistinnen, Wissenschaftlerinnen, Unternehmerinnen, Mediatorinnen und Aktivistinnen – in Beiräten, Ausschüssen und Vereinen, für Mehrsprachigkeit, Menschenrechte und Bildung. Einige leben schon lange hier, andere kamen als Geflüchtete nach der russischen Invasion. Sie treten nicht als Empfängerinnen von Hilfe in Erscheinung, sondern als Gestalterinnen des städtischen Lebens.
Die Fotografien von Galyna Zhuchkova, selbst gebürtig aus Kharkiv, machen dieses Wirken sichtbar: Gesichter, die von Verantwortung, Dialogbereitschaft und Gestaltungswillen erzählen.
Kuratorin Oleksandra Bienert:
„Diese Frauen sind keine Objekte der Hilfe, sondern Gestalterinnen unserer Stadt. Politische Teilhabe ist ein gemeinsamer Raum – er gehört allen, unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus. Wer ihn nutzt, stärkt die Zivilgesellschaft für alle.“
Die Ausstellung wurde von CineMova Ukrainian Empowerment Network e.V. organisiert. Pressebilder und Interviews können bei der Kuratorin Oleksandra Bienert angefragt werden.