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Queeres Leben in Tempelhof-Schöneberg

Pressemitteilung Nr. 131 vom 08.04.2026

Vier Projekte werden in diesem Jahr gefördert

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg freut sich, die diesjährigen Förderprojekte im Rahmen des Bezirksförderprogramms „Queeres Leben in den Bezirken“ der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA) bekannt zu geben. Mit dem Programm werden Initiativen unterstützt, die queeres Leben sichtbar machen, Schutz und Teilhabe fördern und die Vielfalt der Berliner Bezirke stärken.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Queeres Leben gehört zu einer Demokratie wie der Gang zur Wahlurne! Durch die Gelder des Landes Berlin können wir dieses Jahr vier wichtige und vielseitige Projekte fördern. Diese Projekte zeigen deutlich wie vielschichtig und breit queeres Leben ist. Ich freue mich, queeres Leben im Bezirk dadurch zu fördern und zu unterstützen!“

Das Bezirksamt wird in diesem Jahr folgende Projekte unterstützen:

  • Ausbau und Verankerung queerer Jugendarbeit durch das queere Jugendzentrum „Queer-Base“ im Tempelhofer Süden
  • Workshopwoche zum gemeinsamen Lernen, Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung von queeren Frauen, lesbischen Menschen sowie intergeschlechtlichen, transgeschlechtlichen oder nichtbinären Personen durch den Träger ohrcubator in Tempelhof
  • ein Fußballturnier mit Sensibilisierungsworkshops durch den FC Internationale mit dem Fokus auf queere FLINTA
  • ein Ausbau und Wachstumsprojekt der Deutschen Gesellschaft für trans- und intergeschlechtliche Menschen mit Schwerpunkt neurodivergenter Personen im Schöneberger und Tempelhofer Süden

Diese Projekte zeigen die Bandbreite queerer Betätigungsfelder – Sport, Erfahrungsaustausch, Jugendhilfe, Ausbau von Unterstützungsstrukturen und Beratungsangebote für trans*, inter* und nichtbinäre Menschen an den Rändern des Bezirks. Im Gesamtbild entfalten diese geförderten Projekte eine gemeinsame Kraft für Sichtbarkeit, Respekt und Miteinander.

Der Bedarf an queeren Projekten ist in diesem Jahr besonders hoch. Alleine im Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurden Projekte mit einer Summe von insgesamt knapp 200.000 Euro eingereicht. Dies ist ein deutliches Zeichen für das hohe Engagement und den Bedarf an Unterstützung innerhalb der queeren Community.

Kai Münch, Queerbeauftragte_r des Bezirks:
„Einerseits freue ich mich sehr, dass es starke Anträge von Teilen der queeren Community gab, die oftmals weniger Gelder erhalten und sich noch im Aufbau ihrer Infrastruktur befinden. Andererseits könnten nun auch nur vier der insgesamt 24 eingereichten Projekte gefördert werden. Ich verstehe dies als Auftrag weiter an der Sichtbarkeit, Akzeptanz und auch Förderung queerer Projekte und Strukturen in der Verwaltung und Politik zu arbeiten.“