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Treffen mit dem ersten Vizebürgermeister Vitalii Lukov der Solidaritätspartnerstadt Mykolajiw im Rathaus Schöneberg

Pressemitteilung Nr. 455 vom 26.11.2025

Von links nach rechts: Matthias Steuckardt (stellvertretender Bezirksbürgermeister), Vitalii Lukov (Vizebürgermeister von Mykolajiw), Bertram von Boxberg (Bezirksverordneter), Klaus Hackenschmied (Bezirksverordneter), Hanna Montavon (Mykolaiv Water Hub) und Uwe Kasper (Bezirksverordneter)

Am 19. November 2025 empfing der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, Matthias Steuckardt, gemeinsam mit drei Bezirksverordneten den ersten Vizebürgermeister unserer Solidaritätspartnerstadt Mykolajiw zu einem kurzfristig organisierten Austausch im Rathaus Schöneberg. Der Besuch erfolgte am Rande einer Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin.

Der Vizebürgermeister aus Mykolajiw berichtete von einer derzeit äußerst angespannten Lage in Mykolajiw. Regelmäßige Stromausfälle, eine kritische Wasserversorgung sowie eine volatile Sicherheitslage – zuletzt durch einen Drohnenangriff in unmittelbarer Nähe des Heizkraftwerks – prägen den Alltag der Stadt. Große Sorge bereiten mögliche Ausfälle der Wärmeversorgung. Die Stadt trifft Vorsorge für den Ernstfall und stärkt den Schutz kritischer Infrastruktur. Internationale Unterstützung bleibt für die Aufrechterhaltung kommunaler Dienstleistungen zentral.

Seit Beginn der Solidaritätspartnerschaft im Mai 2025 konnten bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden: ein Hospitationsprogramm, kulturelle Kooperationen wie die Beteiligung am REC-Filmfestival Berlin und die Unterstützung ukrainischer Künstlerinnen und Künstler, die Installation einer Berliner Fußgängerampel mit dem Berliner Ampelmännchen in Mykolajiw sowie Initiativen zur Stärkung der Zivilgesellschaft und kommunalen Infrastruktur. Weitere Vorhaben, darunter ein Makers Space in Mykolajiw und die Beteiligung an GIZ-Programmen im Bevölkerungsschutz, befinden sich in Planung.

Das Treffen unterstrich die enge Verbundenheit zwischen Tempelhof-Schöneberg und Mykolajiw sowie den gemeinsamen Willen, den fachlichen Austausch weiter zu vertiefen und konkrete Unterstützungsmaßnahmen auszubauen.