Presseeinladung: „Schönheit gegen Gewalt 2025“: Spielplatz wird zur Konzertbühne

Pressemitteilung Nr. 302 vom 26.08.2025

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann eröffnet das achte Serenadenkonzert im Schöneberger „Regenbogenkiez“

Der Verein „Circle of Cultures – Forum der Kulturen zu Fragen der Zeit“ und Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann laden alle Medienvertreter_innen am 3. September 2025 zum achten Serenadenkonzert „Schönheit gegen Gewalt“ ein.

Schönheit gegen Gewalt – ein Serenadenkonzert
mit italienischen und niederländischen Kompositionen aus dem 17. Jahrhundert sowie von Arvo Pärt

Mittwoch, 3. September 2025 um 21:00 Uhr
Eisenacher Straße Ecke Fuggerstraße, 10777 Berlin

öffentliche Generalprobe: Dienstag, 2. September 2025 um 21:00 Uhr
Eisenacher Straße Ecke Fuggerstraße, 10777 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Bereits zum achten Mal veranstaltet „Circle of Cultures – Forum der Kulturen zu Fragen der Zeit e.V.“ das Konzert im Schöneberger „Regenbogenkiez“. Damit entwickelt sich das Konzert unter freiem Himmel allmählich zu einer Tradition und nimmt einen festen Platz im Berliner Kulturleben ein.

Als Sängerin wurde erneut die preisgekrönte, in Berlin lebende Sopranistin Josefine Göhmann gewonnen. Sie wird italienische und niederländische Kompositionen aus dem 17. Jahrhundert sowie von Arvo Pärt singen.

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Cembalo-Musik von Tilmann Albrecht, der begleitet wird von Andreas Arendt an der Laute. Albrecht spielt auf dem Nachbau eines niederländischen Cembalos aus dem 17. Jahrhundert – aus der Produktion des renommierten Berliner Cembalo-Bauers Christian Rothe.

In dem Konzert geht es inhaltlich um die erfolgreiche Verteidigung der niederländischen Stadt Maastricht gegen Ende des 80-jährigen Krieges 1648. Maastricht im Dreiländereck zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien steht heute symbolisch als ein Garant für ein Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand, auch weil dort 1992 der Vertrag von Maastricht zur Weiterentwicklung der Europäischen Gemeinschaft zur Europäischen Union unterzeichnet wurde.

Der Regisseur Pascual Jordan spannt einen Bogen aus dem Maastricht von 1648 ins ukrainische Charkiw 2025. Dort wollen die Menschen heute genauso in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben wie die Bevölkerung von Maastricht im 17. Jahrhundert. Jordan hält die Verteidigung von Charkiw und die Widerstandsfähigkeit seiner Bewohnenden deshalb für sehr bedeutsam – und vergleichbar mit der Situation in Maastricht 1648.

Das Konzert wird filmisch untermalt von visuellen Projektionen, die auf eine 5,5 mal 6 Meter große Leinwand gespielt werden. Sie zeigen unter anderem ein spektakuläres Tafelbild von Maastricht aus dem Jahr 1638 und Fotos des berühmten ukrainischen Fotografen Boris Mikhailov aus Charkiw. In die Fotos hat die renommierte Künstlerin Ingeborg zu Schleswig-Holstein malerisch hineingearbeitet.

Das Projekt „Schönheit gegen Gewalt“ wurde 2017 von Pascual Jordan und Professor Rudolf Prinz zur Lippe (verstorben im September 2019) ins Leben gerufen. Jordan verspricht den Besuchenden einen sehr besonderen und seltenen Klanggenuss unter freiem Himmel.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann und der künstlerische Leiter Pascual Jordan werden das Konzert am 3. September 2025 um 21:00 Uhr eröffnen. Das Projekt wird vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gefördert.