Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann erinnert im Rahmen des 650. Jubiläums von Lichtenrade an den 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Gemeinsam wird ein Ausschnitt aus einem Dokumentarfilm zum Geschehen der letzten Kriegstage angesehen. Anschließend folgt eine Gesprächsrunde mit der Berliner Geschichtswerkstatt e. V. und Vertreter_innen der Kirchengemeinde mit Fokus auf die Befreiung von Lichtenrade.
In Lichtenrade befand sich zwischen Bornhagenweg und Pechsteinstraße ab 1941 ein Kriegsgefangenenlager und von 1943 bis 1945 eines von rund 100 Außenlagern des KZ Sachsenhausen. Am 23. April 1945 wurde Lichtenrade durch die Rote Armee befreit, wenige Tage vor der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Ein Mahnmal im Bornhagenweg erinnert an die Geschichte des Ortes. Seit 2024 gibt es auch eine Gedenktafel mit ausführlichen Informationen.
Eine vorherige Anmeldung für den Abend ist nicht erforderlich.