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Eröffnung der ersten Packstation auf öffentlichem Grund in Tempelhof-Schöneberg

Pressemitteilung Nr. 105 vom 24.03.2025

Von links nach rechts: Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck, Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann sowie Martin Weber und André Dreyer von der DHL Group eröffnen die Packstation am S-Bahnhof Priesterweg

In Anwesenheit des Bezirksbürgermeisters Jörn Oltmann und der Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck hat die DHL Group heute am Parkplatz des S-Bahnhofs Priesterweg die erste mit Solarstrom betriebene DHL Packstation auf öffentlichem Grund in Tempelhof-Schöneberg ans Netz genommen.

Die Packstation am Priesterweg ist die erste, die gemäß den neuen „Leitlinien zur Genehmigung von Packstationen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg im öffentlichen Raum bzw. auf öffentlichen Grundstücken“ genehmigt wurde. Als Ergänzung zu zahlreichen Packstationen, die bereits auf privatem Grund stehen, sind Genehmigungen nun unter bestimmten Bedingungen auch auf öffentlichem Grund möglich.

Die Möglichkeit, Pakete direkt zuzustellen sowie zeitgleich mehrere Pakete abholen und aufgeben zu können, spart sowohl für Lieferfahrzeuge als auch für Empfänger_innen Fahrtstrecken ein.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann betont:
“Der Bezirk hat ein Interesse daran, Lösungen zu ermöglichen, die zur Stadt der kurzen Wege beitragen.”

So entsprechen die Leitlinien dem Ziel des Bezirks, zum Klimaschutz beizutragen.

Dr. Saskia Ellenbeck, Bezirksstadträtin für Ordnung, Straßen, Grünflächen, Umwelt und Naturschutz:
“Durch Packstationen an belebten Orten lassen sich Fahrten innerhalb des Kiezes vermeiden, wodurch der Verkehr entlastet und Emissionen im Lieferbereich eingespart werden können.”

Zum Hintergrund

Auf Anregung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hatte das Bezirksamt im letzten Jahr Leitlinien zur Genehmigung von Packstationen im öffentlichen Raum entwickelt. Die Leitlinien ermöglichen grundlegend die Aufstellungen von Packstationen und MicroHubs im öffentlichen Straßenland im Rahmen einer Sondernutzung. Zentral ist dabei, dass nur bereits versiegelte Flächen in Betracht kommen, wie im Fall des Priesterwegs, der Park & Ride Parkplatz des S-Bahnhofs. Aufstellungen dürfen zudem nicht zu Lasten des Fußverkehrs gehen. Zudem werden solche Packstationen und MicroHubs priorisiert, die keinen festen Stromanschluss benötigen. Das gilt für solarbetriebene Stationen, die ressourcenschonend aufgestellt und klimafreundlich betrieben werden können. Dies ist auch bei der heute in Betrieb genommen Solarpackstation am Priesterweg der Fall.