Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
bq. Der Berliner Pride Month ist ein Grund zum Feiern, denn wir haben in den letzten Jahren viel geschafft, um gleiche Rechte für alle umzusetzen. Wir sind auf einem guten Weg auch noch vorhandene Hürden wie die Frage nach der partnerschaftlichen Adoption oder dem Selbstbestimmungsrecht abzubauen. Ganz klar ist für mich, bei uns in der Stadt ist kein Platz für Hass und Gewalt. In unserem Bezirk darf jeder so sein, wie er will. Mir ist es sehr wichtig, mit der Flaggenhissung ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen und ich freue mich sehr auf einen ausgelassenen Pride Month.
Der Pride Month ist auf die Stonewall Riots zurückzuführen. Am 28. Juni 1969 wehrten sich Schwule, Lesben und Transsexuelle gegen die Polizeirazzia in einer Bar in der Christopher Street in New York. Der Widerstand der queeren Community am 28. Juni war Anlass für weitere Demonstrationen und Proteste. Seither setzt sich die LSBTIQ*-Bewegung für mehr Gleichbehandlung, Toleranz und gleiche Rechte ein.
Im Berliner Pride Month finden verschiedene queere Veranstaltungen statt.
Ebenfalls am 13. Juli 2023 um 9:00 Uhr wird die Regenbogenflagge vor dem Rathaus Tempelhof vom stellvertretenen Bezirksbürgermeister Matthias Steuckardt und von Bezirksstadträtin Saskia Ellenbeck gehisst.
Europas größtes Lesbisch-schwule Stadtfest findet vom 15. bis 16. Juli 2023 rund um den Nollendorfplatz unter dem Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche – weltweit!“ statt.
Der Christopher Street Day Berlin findet am 22. Juli 2023 unter dem Motto „Be their voice – and ours! … für mehr Empathie und Solidarität!“ statt. Die Demo startet um 12:00 Uhr an der Leipziger Straße / Ecke Spittelmarkt.