Drucksache - DS/0327/V  

 
 
Betreff: Nachverdichtung und Freiflächenerhalt auf dem Ohlauer Campus vereinbaren
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:FDP/CDUstellv. Vorsteherin
Verfasser:Heihsel, MarleneSommer-Wetter, Regine
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Entscheidung
14.06.2017 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg      
Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Vorberatung
21.06.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (StadtBW) vertagt   
05.07.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (StadtBW) mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Kultur und Bildung Vorberatung
21.06.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung (KuBi) vertagt   
05.07.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung (KuBi) mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Entscheidung
12.07.2017 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg mit Änderungen in der BVV beschlossen   

Beschlussvorschlag
Anlagen:
Anlage zur DS/0327/V  

BVV 14.06.2017

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt stellt den gestellten Bauantrag der Howoge auf dem Grundstück Ohlauer Str. 12/24 zurück.

 

Parallel sucht das Bezirksamt aktiv das Gespräch mit der Howoge sowie mit der für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Arbeitsgruppe Ohlauer Campus mit dem Ziel, in die aktuelle Planung der Howoge maßgebliche Inhalte der vorliegenden alternativen Planung der Arbeitsgruppe Ohlauer Straße einfließen zu lassen.

 

Das Bezirksamt setzt sich also dafür ein, dass sowohl die Errichtung von 130 Wohnungen für die von der Howoge geplanten Zwecke als auch der größtmögliche Erhalt des zentralen Schulhofes der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule umgesetzt wird.

 

Der BVV ist bis zur BVV im Juli zu berichten.

 

Begründung:

 

Friedrichshain-Kreuzberg ist ein sehr dichter Bezirk mit einem hohen Bedarf an Wohnraum für viele verschiedene Nutzergruppen. Das Projekt Ohlauer Campus befriedigt einen Teil des Bedarfes für Menschen aus niedrigeren Einkommensgruppen sowie mit besonderen Bedürfnissen und ist somit grundsätzlich zu begrüßen. Wir haben den Anspruch, die benötigte Nachverdichtung mit einem höchstmöglichen Qualitätserhalt der Außenflächen zu verbinden. Dazu sind bezüglich der Planung zum Ohlauer Campus dringend Nachbesserungen notwendig. Um Nachbesserungen in die aktuelle Planung einfließen lassen zu können, ist daher eine Rückstellung des Bauantrages unerlässlich.

 

Mit dem vorgelegten Alternativvorschlag der Arbeitsgruppe Ohlauer Campus können sowohl der Bau von 130 Wohnungen für sozial schwache Familien, Geflüchtete, Studenten und obdachlose Frauen mit Kindern sowie die Einrichtung der Stadtteilbibliothek mit benötigter Infrastruktur als auch der Erhalt des ehemaligen Schulhofes als Ort der Begegnung zwischen den Bewohnern des Neubaus und den Nutzern der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule auf eine sozial verträgliche Art und Weise gewährleistet werden. Wir erwarten von unserem Bezirk, dass er seinem Anspruch auf einen bunten Bezirk voller Begegnungsorte und auf den Erhalt möglichst vieler Grün- und Freiflächen für ein gesundes Stadtklima gerecht wird und sich deshalb energisch für eine Umplanung des Vorhabens Ohlauer Campus einsetzt- bei der Howoge selbst, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie bei Senatorin Lompscher als Schirmherrin der staatlichen Wohnungsbaugesellschaften. Es ist noch nicht zu spät, für den Ohlauer Campus sozialen Wohnungsbau UND Lebensqualität zu erreichen!

 

 

BVV 14.06.2017

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Überweisung:

Ausschuss für Kultur und Bildung,

Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (federführend)

 

 

KuBi 05.07.2017

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt stellt den gestellten Bauantrag der Howoge auf dem Grundstück Ohlauer Str.

12/24 zurück. Parallel sucht das Bezirksamt aktiv das Gespräch mit der Howoge sowie mit der für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Arbeitsgruppe Ohlauer Campus mit dem Ziel, in die aktuelle Planung der Howoge maßgebliche Inhalte der vorliegenden alternativen Planung der Arbeitsgruppe Ohlauer Straße einfließen zu lassen.

 

Bei den Neuplanungen ist der Standort der Sporthalle zu sichern und die Bedarfe eines Bibliothekenstandortes mitzudenken.

 

Das Bezirksamt setzt sich also dafür ein, dass sowohl die Errichtung von 130 Wohnungen für die von der Howoge geplanten Zwecke als auch der größtmögliche Erhalt des zentralen Schulhofes der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule umgesetzt wird.

 

Der BVV ist bis zur BVV im Juli zu berichten.

 

 

StadtBW 05.07.2017

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt stellt den gestellten Bauantrag der Howoge auf dem Grundstück Ohlauer Str.

12/24 zurück. Parallel sucht das Bezirksamt aktiv das Gespräch mit der Howoge sowie mit der für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Arbeitsgruppe Ohlauer Campus mit dem Ziel, in die aktuelle Planung der Howoge maßgebliche Inhalte der vorliegenden alternativen Planung der Arbeitsgruppe Ohlauer Straße einfließen zu lassen.

 

Bei den Neuplanungen ist der Standort der Sporthalle zu sichern und die Bedarfe eines Bibliothekenstandortes mitzudenken.

 

Das Bezirksamt setzt sich also dafür ein, dass sowohl die Errichtung von 130 Wohnungen für die von der Howoge geplanten Zwecke als auch der größtmögliche Erhalt des zentralen Schulhofes der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule umgesetzt wird.

 

Der BVV ist bis zur BVV im Juli zu berichten.

 

 

ÄA 12.07.2017

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt stellt den gestellten Bauantrag der Howoge auf dem Grundstück Ohlauer Str.

12/24 zurück. Parallel sucht das Bezirksamt aktiv das Gespräch mit der Howoge sowie mit der für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Arbeitsgruppe Ohlauer Campus mit dem Ziel, in die aktuelle Planung der Howoge maßgebliche Inhalte der vorliegenden alternativen Planung der Arbeitsgruppe Ohlauer Straße einfließen zu lassen.

 

Bei den Neuplanungen ist der Standort der Sporthalle zu sichern und die Bedarfe eines Bibliothekenstandortes mitzudenken.

 

Das Bezirksamt setzt sich also dafür ein, dass sowohl die Errichtung von 130 Wohnungen für die von der Howoge geplanten Zwecke als auch der größtmögliche Erhalt des zentralen Schulhofes der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule umgesetzt wird.

 

Der Fortbestand des Gesamtprojektes muss zu jeder Zeit gewährleistet sein.

 

Der BVV ist bis zur BVV im September 2017 zu berichten.

 

 

BVV 12.07.2017

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Das Bezirksamt stellt den gestellten Bauantrag der Howoge auf dem Grundstück Ohlauer Str.

12/24 zurück. Parallel sucht das Bezirksamt aktiv das Gespräch mit der Howoge sowie mit der für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Arbeitsgruppe Ohlauer Campus mit dem Ziel, in die aktuelle Planung der Howoge maßgebliche Inhalte der vorliegenden alternativen Planung der Arbeitsgruppe Ohlauer Straße einfließen zu lassen.

 

Bei den Neuplanungen ist der Standort der Sporthalle zu sichern und die Bedarfe eines Bibliothekenstandortes mitzudenken.

 

Das Bezirksamt setzt sich also dafür ein, dass sowohl die Errichtung von 130 Wohnungen für die von der Howoge geplanten Zwecke als auch der größtmögliche Erhalt des zentralen Schulhofes der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule umgesetzt wird.

 

Der Fortbestand des Gesamtprojektes muss zu jeder Zeit gewährleistet sein.

 

Der BVV ist bis zur BVV im September 2017 zu berichten.

 

 
 

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