Drucksache - DS/1147/III  

 
 
Betreff: Biologischer Weinanbau
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:B'90/Die GrünenVorsteherin
Verfasser:Hauser-Jabs, ChristineBurkert-Eulitz, Marianne
Drucksache-Art:AntragBeschluss
   Beteiligt:B'90/Die Grünen
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
25.02.2009 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg überwiesen   
Frauen- und Gleichstellungsausschuss Entscheidung
11.03.2009 
Öffentliche Sitzung des Frauen- und Gleichstellungsausschuss mit Änderungen im Ausschuss beschlossen (Beratungsfolge beendet)   
Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt Vorberatung
12.03.2009 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Umwelt, Verkehr und Wohnen Vorberatung
17.03.2009 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Wohnen ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Personal, Haushalt und Investitionen Vorberatung
24.03.2009 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Personal, Haushalt und Investitionen ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
25.03.2009 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlagen:
1. Version vom 17.02.2009 PDF-Dokument

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird hiermit beauftragt den Weinanbau auf dem Götzeschen Weinberg auf Biologischen Weinanbau (Bio-Siegel) hin zur EU-Zentrifizierung umzustellen, um biologisch angebauten Kreuz Neroberger herzustellen.

 

Mit den Partnerstädten Wiesbaden (die den Kerner und Riesling keltern) und Ingelheim (die den Spätburgunder keltern) sind daher freundschaftliche Gespräche aufzunehmen, um deren Erfahrungen in biologischem Weinanbau als Erfahrungsschatz für Friedrichshain-Kreuzberg zu bergen.

 

Da jedes Politikthema einen Genderaspekt hat, fordern wir das Bezirksamt auf, zu prüfen, ob nicht ein jährliches Weinfest ausgerichtet werden könnte, bei dem wir als einzige Gemeinde Deutschlands Männer und Frauen gleichberechtigt, herkunfts- und geschlechtsunabhängig zur Wahl der Kreuzberger WeinkönnigIn zulassen. Selbstverständlich würden wir bei dieser Gelegenheit nicht unseren kostbaren Kreuz-Neroberger (nur 600 Flaschen) trinken, sondern den Wein der Partnerstädte.

 

 

Begründung:

 

Der biologische Weinanbau nimmt deutschlandweit immer mehr zu. Mehr und mehr Menschen wird es zunehmend wichtiger, was sie sich zum Munde führen. Berlin mit seinen wenigen landwirtschaftlichen Flächen und bäuerlichen Betrieben hätte eine gute Chance, das erste Land der Bundesrepublik zu sein, welches vollständig auf biologische Landwirtschaft und biologischen Weinanbau umgestellt hat. Wir in Friedrichshain-Kreuzberg sollten mit gutem Beispiel vorangehen und unseren Kreuz-Neroberger künftig als Bio-Wein nach EU-Zertifizierung (Bio-Siegel) herstellen. Der Legende nach gab es schon im 15.Jahrhunder Weinanbau am Götzeschen Weinberg. Dies sollte uns mit patriotischem Stolz erfüllen und jede neue Herausforderung annehmen lassen.

 

Auch unser kulturelles Leben könnte dazugewinnen! Warum haben wir keine Kreuzberger WeinkönigIn? Wir könnten die erste Gemeinde sein, die in der Wahl ihrer WeinkönigIn Männer und Frauen zuläßt. Dieses kulturelle Highlight würde von der Bevölkerung unseres Bezirks sicher mit Begeisterung angenommen werden.

 

 



Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Die Drucksache wird in die Ausschüsse für Frauen/Gleichst, WiBo, UMV und PHI (ff) überwiesen.

 

Frauen und GleichstA 11.03.

 

Der Ausschuss empfiehlt, den Antrag wie folgt in zwei getrennte Beschlussempfehlungen zu verabschieden.

 

1. Beschlussempfehlung:             DS 1147/III

 

Das Bezirksamt wird hiermit beauftragt den Weinanbau auf dem Götzeschen Weinberg auf Biologischen Weinanbau (Bio-Siegel) hin zur EU-Zentrifizierung umzustellen, um biologisch angebauten Kreuz Neroberger herzustellen.

 

Mit den Partnerstädten Wiesbaden (die den Kerner und Riesling keltern) und Ingelheim (die den Spätburgunder keltern) sind daher freundschaftliche Gespräche aufzunehmen, um deren Erfahrungen in biologischem Weinanbau als Erfahrungsschatz für Friedrichshain-Kreuzberg zu bergen.

 

 

 

WiBo 12.03.09

 

Mit Änderung im Wirtschaftsausschuss beschlossen, Empfehlung für UMV:

 

Das Bezirksamt wird hiermit beauftragt, zu prüfen, ob der Weinanbau auf

dem Götzeschen Weinberg auf Biologischen Weinanbau (Bio-Siegel) mit

EU-Zentrifizierung umgestellt werden kann, um biologisch angebauten

Kreuz-Neroberger herzustellen.

 

Der 2.Absatz bleibt.

 

Der Antrag 1147/III (alter Absatz 3) lautet nun:

 

Die BVV fordert das Bezirksamt auf, zu prüfen, .....dann weiter wie im Text.

 

UMV 17.03.09 Empfehlung an den ff PHI

 

Der Auss UMV schließt sich dem Beschluss des Auss WiBo vom 12.03.09 mehrheitl. an.

 

PHI 24.03.2009

 

1. Beschlussempfehlung:             DS 1147/III

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird hiermit beauftragt, zu prüfen, ob der Weinanbau auf  dem Götzeschen Weinberg auf Biologischen Weinanbau (Bio-Siegel) mit  EU-Zentrifizierung umgestellt werden kann, um biologisch angebauten Kreuz-Neroberger herzustellen.

 

Mit den Partnerstädten Wiesbaden (die den Kerner und Riesling keltern) und Ingelheim (die den Spätburgunder keltern) sind daher freundschaftliche Gespräche aufzunehmen, um deren Erfahrungen in biologischem Weinanbau als Erfahrungsschatz für Friedrichshain-Kreuzberg zu bergen.

 

 

 

 

BVV 25.03.09

 

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

 

Das Bezirksamt wird hiermit beauftragt, zu prüfen, ob der Weinanbau auf  dem Götzeschen Weinberg auf Biologischen Weinanbau (Bio-Siegel) mit  EU-Zentrifizierung umgestellt werden kann, um biologisch angebauten Kreuz-Neroberger herzustellen.

 

Mit den Partnerstädten Wiesbaden (die den Kerner und Riesling keltern) und Ingelheim (die den Spätburgunder keltern) sind daher freundschaftliche Gespräche aufzunehmen, um deren Erfahrungen in biologischem Weinanbau als Erfahrungsschatz für Friedrichshain-Kreuzberg zu bergen.

 

 
 

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