Derzeit haben Sekundarschülerinnen und -schüler im Charlottenburger Norden lange Schulwege, sofern sie kein Gymnasium besuchen. Weder in der Jungfernheide-, noch in der Paul-Hertz-Siedlung gibt es eine Oberschule. Unabhängig davon hat der Bezirk die Idee eines neuen Schulcampus an der Sömmeringstraße entworfen, der auch Vorteile für Charlottenburg-Nord bringt.
Der Campus ist mit Bus und U-Bahn gut erreichbar. Und dies ist auch für Familien relevant, denn neben der Sömmeringhalle (Hauptspielort der Alba-Basketballfrauen) soll ein Neubau entstehen, der neben einer Integrierten Sekundarschule auch Platz für die Musik- und die Volkshochschule, für Kunst, Kultur, eine Kita sowie für die Gesundheitsberatung bietet. Zudem ist geplant, dass Nachbarschaftsinitiativen Räume nutzen können.
Der Neubau und ein Teil der existierenden Bildungseinrichtungen – wie die Jugendkunst-, die Mierendorff-Grundschule und eine vorhandene Kita – werden über gemeinsame Freiflächen miteinander verbunden. Selbstverständlich soll dieser Freiraum künftig klimaangepasst und nach dem Prinzip der Schwammstadt gestaltet sein. Für diese komplexe Aufgabe ist im kommenden Jahr die Auslobung eines Architekturwettbewerbs vorgesehen, der über Mittel aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung finanziert wird.