Von Süden kommend, ist der fast 50 Jahre alte Typenbau der Kita „Raupe Nimmersatt“ kaum wiederzuerkennen. Der Betongiebel mit dem Wandbild ist einer hölzernen Fassade mit hängenden Beeten gewichen. Aus einem der grünen, lebendigen Rechtecke schaut die freche Raupe heraus – die Skulptur grüßte früher über dem Eingang. Der Raupenkörper ist im Inneren des ökologischen Anbaus zu sehen – in dem hellen Raum über zwei Etagen können die Kitakinder und Menschen aus dem Kiez nun bald Sport treiben, feiern oder sich zu Kiezaktivitäten treffen.
Die älteste Kita Marzahns war und ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Nachbarschaft und verfügt nach einer umfassenden, mehr als zweijährigen Sanierung über 30 zusätzliche Plätze und die modernste Ausstattung. Neben den Kindern, dem Team und den Familien wird auch das Quartier davon profitieren. Mit rund 8,8 Mio. Euro aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung sowie aus Mitteln des Bezirks und des Trägers AWO pro:mensch gGmbH wurde die Kita umfassend modernisiert und mit dem Erweiterungsbau ergänzt.
Am 28. August feierte das Team der Kita und des Trägers zusammen mit Familien und vielen Gästen die Wiedereröffnung. Unter den Gästen waren Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Heike Wessoly, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, und Jugendstadtrat Gordon Lemm. Kita-Leiterin Doreen Pagel bedankte sich herzlich bei allen, die das Projekt unterstützt haben. Sie ist schon gespannt auf die nächste Phase, denn ab 2027 beginnt die Neugestaltung des großen Außengeländes – eines der ersten Projekte in dem neuen Fördergebiet Marzahn-Süd.