Coronavirus

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Freizeit/ Kultur

Die einschränkenden Bedingungen der Haft werden als sehr belastend erlebt und können zu aggressivem oder depressivem Verhalten sowie psychosomatischen Beschwerden führen. Vor diesem Hintergrund bemüht sich die Anstalt, ein bedarfsorientiertes und adäquates Angebot an Bildungs-, Freizeit-, sozialpädagogischen, kulturellen und sportlichen Maßnahmen sowie Beratungsmöglichkeiten für die Gefangenen vorzuhalten. Dabei sind die unterschiedlichen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Neigungen, insbesondere auch der ausländischen Gefangenen, zu berücksichtigen.

Das Gruppenberatungszentrum (GBZ) in der Teilanstalt I

Im GBZ bieten Institutionen und Einrichtungen der Straffälligenhilfe Beratungen zu vielfältigen Themen an, z. B. zur Wohnungs-, Arbeitsplatz- und Therapieplatzsuche, Schuldenregulierung, zu ausländerrechtlichen Fragen und mehr. Um die Beratung ausländischer Gefangener sicherzustellen, werden auch. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler hinzugezogen. Die Sozialpädagogische Abteilung der Anstalt ist bemüht, das Beratungsangebot bedarfsorientiert zu erweitern und zu aktualisieren.

Kulturelle Veranstaltungen

Die Anstalt organisiert auch kulturelle Veranstaltungen (z. B. Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen usw.). Derartige Aktivitäten stellen eine wichtige Abwechslung im Haftalltag dar und tragen zu einer Entlastung sowie einer verbesserten Befindlichkeit der Gefangenen bei.

An sämtlichen Gruppenangeboten können Untersuchungsgefangene nur teilnehmen, sofern eine richterliche Genehmigung vorliegt und keine weiteren Ausschlusskriterien bestehen. Die Teilnahme am Sport setzt zudem eine ärztliche Genehmigung voraus.

Weitere Freizeitgestaltung

In allen Teilanstalten befinden sich Büchereien, die deutsche und ausländische Belletristik sowie Sachbücher vorhalten. Dort haben die Gefangenen auch die Möglichkeit, verschiedene Gesetzestexte und Kommentare einzusehen, um sich z. B. auf ihren Prozess vorbereiten zu können. Gefangene können auf eigene Kosten Zeitungen abonnieren. Mittellose Gefangene können sich wegen einer Spendenzeitung an den Verein “Freiabonnements für Gefangene e. V.” wenden.

Auch die Nutzung der Weiterbildungsangebote von Fernlehrinstituten oder der Fernuniversität Hagen ist grundsätzlich möglich.