Zu Beginn ihrer Inhaftierung durchlaufen Gefangene ein strukturiertes Kompetenzfeststellungsverfahren (KFV), um den für den einzelnen Gefangenen passenden Arbeits- bzw. Beschäftigungseinsatz in den Maßnahmen der Justizvollzugsanstalten zu finden.
Das KFV wird in Kursen mit jeweils maximal 12 Teilnehmern durchgeführt und dauert vier Wochen (20 Tage). Es umfasst:
- Erhebung der Bildungs- und Berufsbiographie
- Entdeckung der eigenen Fähigkeiten und Wünsche mithilfe des Selbsteinschätzungsverfahrens EXPLORIX®
- Leistungsbezogene Tests in Lesen, Schreiben und Rechnen und
- ein handlungsorientiertes Testverfahren zur handwerklich-motorischen Eignung und zu berufsbezogenen sozialen Kompetenzen (sogenanntes Hamet2-Verfahren).