Die Wärmewende gelingt nur gemeinsam. Neben Politik, Verwaltung, Energieversorgern und Wirtschaft leisten auch lokale Initiativen und engagierte Bürger_innen einen wichtigen Beitrag, indem sie informieren, vernetzen, Projekte anstoßen und die Wärmewende vor Ort mitgestalten. Auch der Berliner Wärmeplan hebt die Bedeutung lokaler Akteure für eine erfolgreiche und sozial gerechte Umsetzung der Wärmewende hervor. Auf dieser Seite stellt das Bezirksamt Initiativen aus Tempelhof-Schöneberg vor, die sich bereits heute mit großem Engagement für eine klimafreundliche Wärmeversorgung im Bezirk einsetzen.
Initiativen
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AG Wärmewende des Quartiersrats Schöneberger Norden
Bild: AG Wärmewende
Wir sind Menschen aus dem Schöneberger Norden, die die Energie- und Wärmewende lokal
mitgestalten wollen, um sicherzustellen, dass sie umwelt- und sozialverträglich umgesetzt wird. -
MonopolEnergie – Klimaneutrale Nahwärme für ein denkmalgeschütztes Quartier
Bild: MonopolEnergie
MonopolEnergie ist ein bürgergetragenes Nachbarschaftsprojekt zur nahezu klimaneutralen Wärmeversorgung einer denkmalgeschützten Wohnsiedlung in Berlin-Mariendorf. Die Monopolsiedlung besteht aus rund 100 Doppelhaushälften aus den 1920er-Jahren, die derzeit überwiegend mit fossilen Energieträgern beheizt werden.
Ziel des Projekts ist der Aufbau eines quartiersweiten Nahwärmenetzes auf Basis von Geothermie (Erdwärmesondenfeld und Wärmepumpentechnologie), um den Energiebedarf langfristig klimafreundlich zu decken – ohne tiefgreifende Eingriffe in die historische Bausubstanz.
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Wärmewende Friedenau
Bild: Wärmewende Friedenau
Wir sind eine Bürgerbewegung aus verschiedenen Anwohnern aus Friedenau und Umgebung. Wie haben uns gefunden um ein wichtigen Beitrag zur Energiewende beizutragen. Wir sind teilweise mit dem Thema fachlich tief verankert aber auch mit viel Interesse und Tatkraft versehen um unsere Zukunft sinnvoll im Bezug auf die Wärmewende mitzugestalten.
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Initiative Wärmenetz am Bosepark
Berlin hat gute Bedingungen für die Nutzung oberflächennaher Erdwärme. Besonders praktisch ist, dass Bestandsbauten nach und nach angeschlossen werden können.
Viele vorhandene Heizkörper können weiterhin verwendet werden, und die Bedienung der Anlage bleibt so vertraut wie bisher. Auf den Dächern der Häuser lässt sich ggfs. auch Solarstrom erzeugen, um die Wärmepumpen zum Teil günstig mit erneuerbarer Energie zu betreiben.Damit der Weg dorthin gelingt, haben wir eine Initiativgruppe gegründet, die Interessen bündelt, sich informiert und unterstützt, Fachveranstaltungen und -beratung organisiert.
Kontakt
Beauftragte für Klimaschutz und Klimaanpassung
Charmaine Reith
- Raum: 1114b
- Tel.: (030) 90277-6528
- Fax: (030) 90277-2220
- E-Mail an die Klimaschutzbeauftragte