Im Jahr 2026 ist der Umbau der südlichen Manfred-von-Richthofen-Straße, vom Tempelhofer Damm bis zum Werner-Voß-Damm, zur Fahrradstraße vorgesehen.
Die Manfred-von-Richthofen-Straße ist Teil des Radverkehrsnetzes Berlin, das Stück für Stück ausgerollt wird. Gleichzeitig fügt sich die Maßnahme in das Verkehrskonzept Gartenstadt ein. Dieses wurde durch Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beim Bezirksamt angeregt und in einem mehrstufigen Beteiligungsverfahren mit Anwohnenden und interessierten Bürger_innen entwickelt.
Auf der Fahrradstraße haben künftig Radfahrende Vorrang. Für Kraftfahrzeuge gilt: nur Anlieger dürfen die Straße befahren. Regelmäßige Piktogramme, Grünmarkierung der Fahrbahngasse und die Markierung des Dooringbereichs tragen zur Sicherheit der Radfahrenden bei. Auch Zufußgehende profitieren vom Umbau: an insgesamt 12 Stellen wird es neue markierte Querungsstellen geben.
Um dem Durchgangsverkehr aktiv zu begegnen, wird mit Einrichtung der Fahrradstraße auch ein modaler Filter auf Höhe des Rumeyplans umgesetzt. Das bedeutet: nur Rad- und Fußverkehr können zukünftig die gesamte Straße durchfahren. Der Kfz-Verkehr hat auf Höhe des Rumeyplans keine Durchfahrt durch die Manfred-von-Richthofen-Straße mehr. Ausgenommen sind BSR und Rettungsdienste, die ungehindert passieren können.
Alle Anlieger der südlichen Manfred-von-Richthofen-Straße können auch zukünftig mit ihren Kraftfahrzeugen ihre Ziele erreichen, zum Beispiel über die Zufahrt vom Tempelhofer Damm oder vom Thuyring.
Der modale Filter wurde im Verkehrskonzept festgelegt, wird die Fahrradstraße entlasten und den Ausweichverkehr vom Tempelhofer Damm über die Manfred-von-Richthofen-Straße effektiv unterbinden.