Am 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer. Zwei Monate später kam es zur Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie. 65 Jahre danach werfen der ehemalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen und der Amerikahistoriker Dr. Andreas Etges einen Blick zurück auf Berlin im Kalten Krieg und die Rolle der Vereinigten Staaten als Besatzungsmacht, als Beschützer der Freiheit der Westberliner – aber auch als nicht immer einfacher „Partner“.
Wie wurde die geteilte Stadt zu „Amerikas Berlin“? Wie veränderte die Luftbrücke das deutsch-amerikanische Verhältnis? Hätte Kennedy den Mauerbau stoppen können oder hätte der Versuch zum Dritten Weltkrieg geführt? Welche Rolle spielte Berlin für die USA bis zum Ende des Kalten Kriegs? Wie funktionierte die Zusammenarbeit mit dem Berliner Senat, wo gab es Konflikte? Welche Auswirkungen hatte die Forderung von Präsident Ronald Reagan im Jahre 1987 an den sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow 1987: „reißen Sie diese Mauer nieder“?