Die Jury zeigte sich neben dem ökologischen Wert besonders von der kreativen und engagierten Umsetzung beeindruckt. Der Wettbewerb beweist, dass auch die kleinsten Flächen in der Stadt durch heimische Wildstauden, torffreie Erde und Upcycling-Ideen zu wichtigen Biotopen werden können. Sie bieten Vögeln und Insekten dringend benötigten Lebensraum und laden gleichzeitig als private Wohlfühloase zum Verweilen ein. Auch die Gewinnerinnen auf Platz 2 und Platz 3 des Balkonwettbewerbs überzeugten die Jury. Sie nutzen beispielsweise viele Pflanzenarten, sammelten Totholzelemente, nutzten Regenwasser zur Balkonbewässerung und schufen gesonderte Wasserstellen für Tiere.
Herzlichen Glückwunsch an die drei Gewinnerinnen – und ein großes Dankeschön an alle, die am Balkonwettbewerb teilgenommen und damit ein Zeichen für mehr Natur und Lebensqualität in Tempelhof-Schöneberg gesetzt haben!
Die prämierten Beiträge werden auf der Webseite des Umwelt- und Naturschutzamtes und auf den Social-Media-Kanälen des Bezirksamtes vorgestellt.
Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck:
„Die Ergebnisse unseres Balkonwettbewerbs zeigen auf wunderbare Weise: Man braucht keinen großen Garten, um Arten- und Naturschutz zu betreiben. Wenn auf nicht einmal zwei Quadratmetern fast 40 Pflanzenarten blühen, Nistplätze entstehen und eigene Nährstoffkreisläufe geschaffen werden, ist das sehr beeindruckend. Genau dieses private Engagement macht unsere Stadt lebendiger, lebenswerter und leistet einen Beitrag zum Schutz urbaner Biodiversität. Ich gratuliere den Gewinnerinnen von Herzen, danke allen Teilnehmenden und bin schon jetzt gespannt auf die Bewerbungen im nächsten Jahr.“