Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann verurteilt antisemitischen Angriff in Schöneberg
Pressemitteilung Nr. 455 vom 27.10.2026
Am Samstagabend, dem 24. Oktober 2026 ist ein 60-jähriger Mann in Berlin-Schöneberg antisemitisch beleidigt und körperlich angegriffen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen saß der Mann mit einem Bekannten auf einer Parkbank an der Gleditschstraße, als ihn ein Unbekannter ansprach. Nachdem der 60-Jährige bestätigt hatte, jüdisch zu sein, soll der Tatverdächtige ihn antisemitisch beleidigt, mit Bier bespritzt und schließlich zu Boden geschlagen haben. Der Betroffene erlitt Verletzungen im Gesicht. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Ich verurteile diesen antisemitischen Angriff aufs Schärfste. Niemand darf wegen seiner jüdischen Identität beleidigt oder körperlich angegriffen werden. Antisemitismus hat in unserem Bezirk und in unserer Gesellschaft keinen Platz. Jüdisches Leben muss sicher und selbstverständlich möglich sein. Wir alle tragen Verantwortung dafür, jüdisches Leben zu schützen und jeder Form von Antisemitismus entschieden entgegenzutreten. Dem Betroffenen wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung.“
Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg engagiert sich aktiv gegen Antisemitismus und setzt sich für ein respektvolles und solidarisches Zusammenleben im Bezirk ein. Es beteiligt sich an den Aktionswochen gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg, die von der bezirklichen Partnerschaft für Demokratie „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg. Demokratie leben!“ koordiniert werden. Das vollständige Programm der derzeit laufenden Aktionswochen ist auf der Internetseite von „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg. Demokratie leben!“ zu finden.
Beauftragter gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus
Michael Sulies