Anlässlich des internationalen Weltmädchentags fand am 9. Oktober 2026 in der Weißen Rose (Martin-Luther-Straße 77, 10827 Berlin) ein Abend voller Empowerment, Musik, Tanz und Solidarität in Tempelhof-Schöneberg statt.
Der Weltmädchentag ist dabei weit mehr als ein Tag zum Feiern. Er schafft Raum für Mädchen, ihre eigenen Perspektiven und Forderungen einzubringen, sich gegenseitig zu stärken und sichtbar zu machen, was ihnen wichtig ist. Gerade in einer Zeit, in der antifeministische Stimmen lauter werden und Gleichstellung und Selbstbestimmung immer wieder angegriffen werden, ist es wichtig, Mädchen in ihren Rechten und ihrer eigenen Stimme zu stärken.
Unter dem Motto „Sisterhood macht stark“ wurde genau diese Gemeinschaft sichtbar. Auf der Bühne präsentierten Mädchen und junge Frauen Musik, Tanz und Theater. Gemeinsam wurde gelacht, getanzt und gefeiert, aber auch über Mädchenrechte gesprochen. Den Abschluss bildete der Tanzflashmob „One Billion Rising“, mit dem die Teilnehmerinnen gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzten.
Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Mädchenrechte sind Menschenrechte. Und gerade angesichts des zunehmenden Antifeminismus dürfen wir nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass einmal Erreichtes für immer bleibt. Mädchenrechte müssen jeden Tag verteidigt werden. Mädchen sollen frei entscheiden können, wer sie sein wollen, welche Wege sie gehen und welche Zukunft sie sich vorstellen. Der Weltmädchentag zeigt, wie viel Kraft entsteht, wenn Mädchen sich gegenseitig unterstützen, ihre Stimmen erheben und gemeinsam für ihre Rechte einstehen.“
Bezirksstadtrat Oliver Schworck:
„Jedes Mädchen soll frei entscheiden können, wer es sein möchte und welchen Weg es gehen will. Dafür müssen wir die Voraussetzungen schaffen, dass Mädchen sicher aufwachsen, gehört werden und ihre Chancen selbstbestimmt nutzen können. Das ist eine gemeinsame Aufgabe – heute und jeden Tag.“
Der Weltmädchentag wird in Tempelhof-Schöneberg von der Facharbeitsgemeinschaft Mädchen und junge Frauen, dem Jugendamt und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Jörn Oltmann.
Ein besonderer Dank gilt dieses Jahr der Geschäftsführung vom Träger „Leben Lernen e.V.“, Valerie Lenck. Sie hat den Weltmädchentag in Tempelhof-Schöneberg aufgebaut, über viele Jahre begleitet und maßgeblich dazu beigetragen, dass er zu einem festen Bestandteil der Mädchenarbeit im Bezirk geworden ist und begleitete 2026 diesen zum letzten Mal in der Funktion.