Rundgang von Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck, Ordnungsamt Tempelhof-Schöneberg und Berliner Stadtreinigung in der Schöneberger Frobenstraße/Kurmärkischen Straße

Pressemitteilung Nr. 435 vom 09.10.2026

Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck (4. von links) mit Mitarbeitenden der BSR sowie des Ordnungsamtes Tempelhof-Schöneberg

Am 10. September 2026 fand um 13:00 Uhr ein Rundgang durch die Frobenstraße/Kurmärkische Straße in Schöneberg mit Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck, Mitarbeitenden des Ordnungsamtes Tempelhof-Schöneberg sowie der Berliner Stadtreinigung (BSR) statt.

Hintergrund ist die komplexe Problemlage in diesen Straßen, die sich aus den Themen Obdachlosigkeit, Prostitution und Drogenkonsum ergeben. Das Bezirksamt möchte die Situation vor Ort verbessern – dies kann nur in der Zusammenarbeit von verschiedenen Akteur_innen gelingen.

BSR-Vertreter_innen des zuständigen Reinigungshofes berichteten über die Herausforderungen vor Ort im Zusammenhang mit illegalen Ablagerungen und mit obdachlosen und suchterkrankten Menschen vor Ort. Die grundsätzliche Sauberkeit habe sich nach Ansicht der BSR verbessert, was vom Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark sowie vom bezirklichen Ordnungsamt bestätigt wurde. Diskutiert wurden Lösungsansätze, die von BSR und Bezirk gemeinsam umgesetzt werden können. Deutlich wurde aber auch, dass es die Zusammenarbeit mit weiteren Akteur_innen braucht, um nachhaltige Ergebnisse zu erreichen und nicht auf Verdrängung zu setzen.

Zunächst wurden folgende Maßnahmen identifiziert, die in enger Zusammenarbeit von Bezirksamt und Berliner Stadtreinigung umgesetzt werden können:

  1. Synchronisation der Dienstzeiten von Ordnungsamt und BSR für regelmäßige Reinigung der Obdachlosenlager bzw. Hinterlassenschaften
  2. Regelmäßiger Austausch der zuständigen und eingesetzten Beschäftigten von BSR und Ordnungsamt zu den Herausforderungen vor Ort
  3. Prüfung von Schwerpunkttouren für illegale Ablagerungen der BSR

Zwei Wochen nach dem Termin lässt sich bereits feststellen, dass die vereinbarten Maßnahmen sichtbar sind und sich der Zustand verbessert. Da dies sehr davon abhängig davon ist, wie intensiv obdachlose und suchtkranke Menschen das öffentliche Straßenland in diesem Bereich nutzen sowie Sperrmüll illegal abgelagert wird, werden das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und die Berliner Stadtreinigung (BSR) hierzu eng im Austausch bleiben.

Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck:
„Komplexe Problemlagen erfordern eine gute Zusammenarbeit der Akteure. Beim Thema Reinigung steht die BSR in manchen Kiezen wie hier im Frobenkiez vor ganz anderen Herausforderungen als in anderen Bereichen des Bezirks. Daher ist es gut, dass wir hier einen Schwerpunkt vereinbaren konnten und die Zusammenarbeit zwischen Ordnungsamt und der BSR zukünftig noch stärker vernetzen werden.“