Erik Charell (1894 bis 1974), Tänzer, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor, modernisierte in den 1920er Jahren Operetten und Revuen als freches Jazz-Spektakel. Sein größter Erfolg war „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“. In seinen Revuen hatten zahlreiche spätere Stars ihre ersten Auftritte, darunter Marlene Dietrich, Joseph Schmidt, Claire Waldoff und die Comedian Harmonists. 1933 endete Charells erfolgreiche Karriere in Deutschland abrupt: Aufgrund seiner jüdischen Herkunft kündigte die UFA seine Verträge, weitere Filmprojekte wurden gestrichen. Charell emigrierte und setzte seine Arbeit zunächst in den USA fort. Doch auch nach dem Zweiten Weltkrieg gelang ihm ein erfolgreicher Neuanfang.
Die Revue „Bühne der Träume“ erzählt nun von Charells bewegtem Leben und seiner außergewöhnlichen Karriere – mit vielen Liedern, Erinnerungen und musikalischen Höhepunkten.