„Fracture“ Ausstellung zum 22. Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2026

Pressemitteilung Nr. 412 vom 22.09.2026

Der Kunstpreis des Haus am Kleistpark wird 2026 zum 22. Mal vergeben. 430 Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichsten Nationen, die in Berlin leben und arbeiten, haben sich beworben. Der Preis wird jährlich im Rahmen der Berliner Künstler_innenförderung ausgeschrieben und ist mit 5.000 Euro dotiert.

„Fracture“ Ausstellung zum 22. Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2026

25. September bis 13. Dezember 2026

Kommunale Galerie Haus am Kleistpark
Grunewaldstraße 6-7, 10823 Berlin

Heading for the Gates of Eden, I, 2025

Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Franciska Zólyom, Direktorin und Kuratorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, mit Daniel Milnes, Kurator am DAS MINSK, Marta Djourina, Künstlerin, und Wanda Stolle, Preisträgerin des Kunstpreises 2024, sowie Franziska Schmidt, Leiterin der kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg, haben 16 künstlerische Positionen für den Preis nominiert: Paula Doepfner, Lotte Meret Effinger, Andrea Freiberg, Sabine Groß, Cornelia Herfurtner, Dina Khouri, Benjamin Kunath, Kaarina-Sirkku Kurz, Marei Loellmann, Uta Neumann, Lisa Peters, Sophie Constanze Polheim, Wagehe Raufi, Katharina Reinsbach, Maxi Thom und Emma Zimmermann.

Das diesjährige Thema „Fracture“ verweist auf Brüche, Risse und Verschiebungen, die unsere Gegenwart prägen: auf gesellschaftliche und politische Verwerfungen ebenso wie auf persönliche Erfahrungen, fragile Beziehungen oder instabile Ordnungen. Zugleich kann der Bruch ein künstlerisches Verfahren sein – eine Fragmentierung, Unterbrechung, Überlagerung oder Übersetzung.

sound calling down, 2026

Die Ausstellung „Fracture“ ist vom 25. September bis 13. Dezember 2026 im Haus am Kleistpark zu sehen und zeigt Arbeiten aus den Sparten Installation, Film, technologische Umsetzungen, Konzept, Malerei, Skulptur, Objekt, Textil und Zeichnung. Die ausgewählten Arbeiten verdeutlichten wie weit sich der Begriff „Fracture“ öffnen lässt und zeigen, dass der Bruch nicht allein einen Verlust bezeichnet, sondern auch Wahrnehmung verändern, verborgene Strukturen freilegen und neue Beziehungen entstehen lassen kann. Der Riss kann materiell oder gesellschaftlich, biografisch oder medial sein, eine Verletzung markieren, eine Ordnung destabilisieren oder einen Übergang bezeichnen. Diese Vieldeutigkeit ist auch für den Kunstpreis wesentlich.

Die Preisträgerin/der Preisträger wird zur Ausstellungseröffnung am 24. September 2026 bekannt gegeben.

Kommunale Galerie Haus am Kleistpark