Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Franciska Zólyom, Direktorin und Kuratorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, mit Daniel Milnes, Kurator am DAS MINSK, Marta Djourina, Künstlerin, und Wanda Stolle, Preisträgerin des Kunstpreises 2024, sowie Franziska Schmidt, Leiterin der kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg, haben 16 künstlerische Positionen für den Preis nominiert: Paula Doepfner, Lotte Meret Effinger, Andrea Freiberg, Sabine Groß, Cornelia Herfurtner, Dina Khouri, Benjamin Kunath, Kaarina-Sirkku Kurz, Marei Loellmann, Uta Neumann, Lisa Peters, Sophie Constanze Polheim, Wagehe Raufi, Katharina Reinsbach, Maxi Thom und Emma Zimmermann.
Das diesjährige Thema „Fracture“ verweist auf Brüche, Risse und Verschiebungen, die unsere Gegenwart prägen: auf gesellschaftliche und politische Verwerfungen ebenso wie auf persönliche Erfahrungen, fragile Beziehungen oder instabile Ordnungen. Zugleich kann der Bruch ein künstlerisches Verfahren sein – eine Fragmentierung, Unterbrechung, Überlagerung oder Übersetzung.