Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ehrt den Filmregisseur, Aktivisten und queeren Pionier Rosa von Praunheim mit einer vierteiligen Veranstaltungsreihe im Rathaus Schöneberg. Die Reihe startet am 1. Oktober 2026 und endet am 17. Dezember 2026, dem ersten Todestag von Rosa von Praunheim. Im Mittelpunkt stehen Filmvorführungen, Gespräche mit Zeitzeug_innen und eine kritische Auseinandersetzung mit seinem Werk – immer mit Bezug zu aktuellen Herausforderungen der queeren Community.
Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Rosa von Praunheim stand für Veränderung, Debatte und Austausch. Mit dieser Veranstaltungsreihe möchte der Bezirk seinem Vermächtnis gerecht werden und Raum für einen Dialog zu den Anliegen aus der queeren Community schaffen. Tempelhof-Schöneberg steht für Vielfalt, Respekt und ein Miteinander ohne Ausgrenzung – heute und jeden Tag.“
Rosa von Praunheim prägte mit seinen Filmen und seinem Aktivismus die queere Bewegung in Deutschland und international. Ein Jahr nach seinem Tod setzt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vom 18. Februar 2026 um und organisiert eine Filmreihe, die sein Lebenswerk ehrt. Die Veranstaltungen sollen nicht nur an sein Schaffen erinnern, sondern auch Parallelen zu heutigen Kämpfen für Akzeptanz und Gleichberechtigung ziehen.