Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg stellt im September 25 neuen Musikschullehrkräfte fest ein. Weitere drei Festanstellungen werden im Oktober folgen.
Hintergrund ist das sogenannte Herrenbergurteil, das zu Unsicherheiten über die Beschäftigungsverhältnisse von Honorarlehrkräften in Berlin geführt hat. Um hier rechtssichere Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen, hat das Land Berlin die Einrichtung neuer Vollzeitstellen ermöglicht, von denen Tempelhof-Schöneberg 17 erhält, die auf 28 Teilzeitstellen aufgeteilt werden. Die Mittel des Landes werden durch bezirkliche Honorarmittel ergänzt.
Tempelhof-Schöneberg konnte die erforderlichen Bewerbungsverfahren vergleichsweise schnell abschließen und damit bereits langjährig tätige Honorarlehrkräfte an der Musikschule anstellen.
Bezirksstadtrat Tobias Dollase:
„Mit der Übernahme unserer langjährig tätigen Honorarlehrkräfte in reguläre Beschäftigungsverhältnisse schaffen wir Verlässlichkeit und sichern zugleich die hohe Qualität unseres Musikschulangebots. Davon profitieren vor allem unsere Schülerinnen und Schüler der Leo Kestenberg Musikschule.“
Staatssekretärin für Kultur Cerstin Richter-Kotowski dankt dem Bezirk für das schnelle Umsetzen:
„Die Umsetzung des Herrenbergurteils ist ein finanzieller Kraftakt. Ich freue mich sehr, dass es uns nun in Berlin gelungen ist, 180 zusätzliche Festanstellungen für Musikschulkräfte zu ermöglichen. Mein Dank geht an die Parlamentarier, die hierfür vier Millionen Euro in den Haushalt eingestellt haben. Dass die Festanstellungen umgesetzt wurden und werden, ist der Verdienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksämter, ihnen gilt ebenso mein Dank. Unsere bezirklichen Musikschulen sind ein niedrigschwelliges Angebot für Kinder und Jugendliche, die ihnen einen Einstieg in die Welt der Musik ermöglichen.“