Das Programm beinhaltet Vorträge zur Demenzprävention und Leben mit Demenz sowie der Bedeutung von Sport und Bewegung im Zusammenhang mit demenziellen Erkrankungen. Außerdem stellt sich das neue Angebot „Barrierefreier Alternativ-Verkehr“ des VBB vor.
Die Besuchenden haben die Möglichkeit, an offenen Bewegungsangeboten teilzunehmen und einen Alltags-Fitness-Test zu absolvieren. Sie können einen Impfpass-Check durchführen lassen, einen Hör- und Sehtest sowie eine Blutzucker-Messung machen. Außerdem kann der eigene Rollator vor Ort gecheckt und kleine Reparaturen vorgenommen werden.
An zahlreichen Informationsständen können sich die Besuchenden rund um die Themen Bewegung, Pflege, Demenz, Vorsorge, Medikamenteneinnahme, Mobilität, Digitales, Sicherheit, psychische Gesundheit und Kultur informieren und beraten lassen.
Oliver Schworck, Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit:
„Demenzielle Erkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. Aufgrund des demografischen Wandels und perspektivisch wachsenden Zahlen Betroffener steigt der Handlungsbedarf. Mit der Veranstaltung möchten wir zur Aufklärung beitragen und für die Reduktion von Risikofaktoren sensibilisieren. Denn die gute Nachricht ist, bis zu 45 % der Risiken lassen sich auf Risikofaktoren zurückführen, die veränderbar sind, z.B. durch den eigenen Lebensstil. Alle sind eingeladen, auch die zahlreichen kostenfreien gesundheitlichen Check-Ups im Rahmen der Veranstaltung wahrzunehmen. Mit dem Programm machen wir zudem Unterstützungsstrukturen für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen sichtbar und zugängig. Mit einer demenziellen Erkrankung soll niemand in unserer Gesellschaft alleine gelassen werden.“
Matthias Steuckardt, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Soziales und Senioren:
„Ich freue mich sehr auf den Austausch mit den Gästen zu diesem wichtigen Thema. Mir liegt es besonders am Herzen mit diesen Veranstaltungen nicht nur zu informieren, sondern auch die Gelegenheit zu schaffen, die eigene Gesundheit überprüfen zu lassen und in gemütlicher Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Mein besonderer Dank gilt den vielen Ausstellenden, die über ihre vielfältigen Angebote informieren.“
Der Flyer mit dem ausführlichen Programm und den teilnehmenden Akteuren liegt in den beiden Rathäusern des Bezirks aus und kann auf der Webseite der Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit heruntergeladen werden. Ein barrierefreier Zugang ist am Haupteingang ausgeschildert.