„Steht doch da“ – Fotoausstellung und Lesung zum Weltalphabetisierungstag in der Volkshochschule

Pressemitteilung Nr. 336 vom 17.08.2026

Wegweiser, Fahrpläne, Formulare oder Informationen auf dem Smartphone: Schrift begegnet uns überall im Alltag. Für Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können, können solche Situationen zu erheblichen Hürden werden und die gesellschaftliche Teilhabe erschweren.

Anlässlich des Weltalphabetisierungstags am 8. September zeigt die Albert-Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg die Fotoausstellung „Steht doch da“ im Haus am Barbarossaplatz.

Ausstellung „Steht doch da“
vom 7. September bis 30. Oktober 2026

Ausstellungseröffnung
Mittwoch, 9. September 2026 um 16:00 Uhr
Lesung mit Alexandra Lüthen: 16:30 bis 18:00 Uhr

Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg, Einstein-Bögen im 1. Obergeschoss
Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 21:30 Uhr
Samstag und Sonntag von 09:30 bis 17:00 Uhr

Der Eintritt ist kostenfrei. Die Öffnungszeiten sind in den Schulferien abweichend.

Die Fotografien des Künstlers Jesús Cabrera Hernández greifen Alltagssituationen aus Bereichen wie Arbeit, Gesundheit, Mobilität, digitale Kommunikation sowie kulturelle und politische Teilhabe auf. Die Motive entstanden auf Grundlage von Gesprächen mit Lernenden des Arbeitskreises Orientierungs- und Bildungshilfe e. V. (AOB). Die Ausstellung macht sichtbar, welchen Herausforderungen gering literalisierte Menschen im Alltag begegnen und wie nicht ausreichende Lesekenntnisse zu Barrieren werden können.

Ausstellungseröffnung und Lesung

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 9. September 2026, um 16 Uhr gemeinsam mit Gabriele Schäfer vom Arbeitskreis Orientierungs- und Bildungshilfe e. V. eröffnet. Im Anschluss liest die Berliner Autorin Alexandra Lüthen unter dem Titel „Das Leben, die Liebe und ein paar Wunder“ Geschichten in einfacher Sprache. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin erzählt darin von Liebe und Alltag, besonderen Menschen, seltsamen Tieren und kleinen Wundern. Die Lesung richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft, Bildung oder Leseerfahrung.