Drucksache - DS/1030/V  

 
 
Betreff: Das Integral-Begegnungszentrum in Friedrichshain erhalten!
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPDVorsteherin
Verfasser:1. Aydin, Sevim
2. Ott, Stephan
Jaath, Kristine
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
28.11.2018 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg (BVV) überwiesen   
Ausschuss für Soziales, Jobcenter, Bürgerdienste, Gesundheit Vorberatung
21.03.2019 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jobcenter, Bürgerdienste, Gesundheit (SozBüDGes)      
11.04.2019 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jobcenter, Bürgerdienste, Gesundheit (SozBüDGes)      
21.05.2019 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jobcenter, Bürgerdienste, Gesundheit (SozBüDGes)      

Beschlussvorschlag

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird beauftragt, sich gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales für den Erhalt des Integral-Begegnungszentrums in Friedrichshain in der Marchlewskistraße 25E einzusetzen. Dabei ist unter anderem eine Nachfolgelösung für das Ende des Jahres 2018 auslaufende Projekt GAMES sicherzustellen.

 

Begründung:

Das Integral-Begegnungszentrum für Menschen mit und ohne Behinderung besteht seit 1991 und ist im Jahre 2010 in die barrierefreien Räume in der Marchlewskistraße 25E umgezogen. Seit 2016 werden die vielfältigen Angebote wie Exkursionen, Frühstücke, Wochenveranstaltungen sowie Öffnungszeiten reduziert. Es war bei der Gründung und ist bis heute einzigartig in Berlin.

Nun läuft auch zum Ende des Jahres 2018, das von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales nach §45 XI anerkannte und geförderte Betreuungsangebot GAMES, aus. Dieses Betreuungsangebot ermöglicht seit 2004, dass Freizeitangebote im Begegnungszentrum von Menschen mit und ohne Assistenzbedarf besucht werden können. Diese Hilfen werden durch den Wegfall des Teilprojektes GAMES aufgrund des Personalmangels nicht mehr ermöglicht. So können beispielsweise Gruppenreisen, die den Angehörigen der Pflegebedürftigen eine Entlastung des Pflegealltags ermöglichten, nicht mehr durchgeführt werden. Die Gefahr, dass das Begegnungszentrum durch den Wegfall des Betreuungsprojektes bedeutungslos wird, ist zu groß. Die Gäste des Zentrums kommen aus ganz Berlin um dieses Angebot zu nutzen. Eine Beendigung des Projektes widerspricht nach unserer Auffassung der UN-Behindertenrechtskonvention die explizit das Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben, sowie an Erholung, Freizeit und Sport garantiert (s. Artikel 30 UN-Behindertenrechtskonvention).

 

 

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Überweisung: Ausschuss für Soziales, Jobcenter, Bürgerdienste, Gesundheit

 
 

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