Drucksache - DS/0361/IV  

 
 
Betreff: Familienzentren in Friedrichshain-Kreuzberg
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPDSPD
Verfasser:Vollmert, FrankVollmert, Frank
Drucksache-Art:Mündliche AnfrageMündliche Anfrage
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
29.08.2012 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg schriftlich beantwortet     

Beschlussvorschlag

Ich frage das Bezirksamt:

Ich frage das Bezirksamt:

 

1.      Seit wann und unter welchen Kriterien wurden die Planungsräume für die aufzubauenden Familienzentren durch das Bezirksamt ausgewählt?

 

2.      Wann wurden die Planungsräume Askanischer Platz und Moritzplatz an die  auf Landesebene koordinierende Stiftung Sozialpädagogisches Institut Friedrichshain-Kreuzberg  gemeldet?

 

3.      Wie viele antragsberechtigte Einrichtungen gibt es jeweils in den zwei Planungsräumen?

 

 

 

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg                            12. September 2012

Abt. Familie, Gesundheit, Kultur und Bildung

 

 

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

 

 

Frage 1

Seit wann und unter welchen Kriterien wurden die Planungsräume für die aufzubauenden

Familienzentren durch das Bezirksamt ausgewählt?

 

Antwort:

Innerhalb Berlins nimmt der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ja bereits seit  ca. sechs Jahren eine Vorreiterrolle in der Familienförderung ein. Aus dem Jugendamtsbudget werden eine Vielzahl von Projekten und Einrichtungen gefördert, die Leistungen nach § 16 SGB VIII vorhalten.

 

Auf Landesebene wurde das Konzept für den „Aufbau Berliner Familienzentren“ bereits seit Längerem diskutiert. Im Februar 2012 ist dann die Beschlussfassung den Bezirken vorgestellt worden.

 

Im Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg sind  daraufhin Kriterien für die in der Senatsförderung zu berücksichtigenden Regionen diskutiert worden.

 

Folgende Kriterien:

 

- Anzahl der Einwohner der Region

- Anteil der Unter 18-Jährigen

- Anteil der Einwohner mit SGB II Bezug und davon Kinder und Jugendliche

 

wurden ins Verhältnis gesetzt zu:

 

- Ausstattung mit Familienzentren (politische Vorgabe: mindestens ein Zentrum pro Bezirksregion)  

  und aufsuchenden Angeboten und Treffpunkten

- derzeitige Mittelverteilung im § 16 SGB VIII

 

Die Bezirksregion I erwies sich als das Gebiet, was – im Verhältnis zum Bedarf - noch am wenigsten mit Angeboten der Familienförderung ausgestattet war. Unter anderem gab es noch kein durch das Jugendamt gefördertes Familienzentrum.

 

 

Frage 2

Wann wurden die Planungsräume Askanischer Platz und Moritzplatz an die auf Landesebene koordinierende Stiftung Sozialpädagogisches Institut Friedrichshain-Kreuzberg gemeldet?

 

Die Mitteilung erfolgte auf einer Sitzung am 25. Juli 2012. Diese wurde durch SenBJW einberufen, um sich mit den Bezirken zu den aus den von Ihnen ausgewählten Sozialräumen zu verständigen.

 

 

Frage 3

Wie viele antragsberechtigte Einrichtungen gibt es jeweils in den zwei Planungsräumen?

 

Es kann sich jede Einrichtung, jeder freie Träger bewerben, welche/r einschätzt, die Fördervoraussetzungen erfüllen zu können.

 

Diese sind veröffentlicht worden und unter www.berliner-familienzentren.de einsehbar.

Die Anzahl der infrage kommenden Kitas und freien Träger in der Region kann daher nicht konkret beziffert werden.

 

 

 

Monika Herrmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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