Drucksache - DS/1277/III  

 
 
Betreff: Miniermotte bekämpfen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:DIE LINKEUmwelt,Verkehr, Wohnen
Verfasser:Assatzk, MirkoTeschendorf, Clemens
Drucksache-Art:AntragDrucksache zurückgezogen
   Beteiligt:DIE LINKE
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
27.05.2009 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg überwiesen   
Umwelt, Verkehr und Wohnen Vorberatung
16.06.2009 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Wohnen vertagt   
30.06.2009 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Wohnen zurückgezogen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlagen:
1. Version vom 19.05.2009 PDF-Dokument

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert dafür Sorge zu tragen, dass das Kastanienlaub in den Grünanlagen gesondert entsorgt und professionell vernichtet wird. Dies gilt auch bei der Vergabe von pflegerischen Aufgaben an Drittfirmen (Festschreibung im Leistungsvertrag).

 

 

 

Begründung:

 

Das Wegsammeln und professionelle Entsorgen von schadhaftem Kastanienlaub ist das zurzeit erfolgreichste Mittel zur Bekämpfung der Miniermotte.

Leider wird dieses Mittel nicht angewendet. Völlig unzureichend sind gesonderte Sammelaktionen, die weder regelmäßig noch flächendeckend stattfinden.

Das wäre aber durchaus einfach, da geschädigte Kastaniebäume ihr Laub bereits Ende August verlieren, andere Bäume jedoch noch nicht.

Stattdessen sieht der Beobachter Kastanienlaub von August bis November rumliegen, sich schließlich mit gesundem Laub vermischen, bis Mitarbeiter einer Firma jedes Blatt (kranke Kastanie und gesund Pappel) im Park restlos wegkratzen.

Der entstehende Mehraufwand lässt sich kompensieren, indem geeignete Bereiche in Grünanlagen weniger restlos sauber gekratzt werden. Im Buschbereich muss das Laub liegen bleiben. Dies ermöglicht dem Boden eine Regeneration. Es bietet Schutz und Nahrung für Nützlinge (siehe Antrag: Wildwuchs erhalten).

 

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Überweisung: Ausschuss für Umwelt und Verkehr.

 

 

Der Antrag wurde zurückgezogen.

 
 

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