Ab 2027 können Städtebaufördermittel für die nachhaltige und attraktive Weiterentwicklung des Ostseeviertels zur Verfügung gestellt werden ― für soziale Einrichtungen, den öffentlichen Raum, Grünanlagen und Parks. Zur Vorbereitung wird zurzeit durch das Büro Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk Lichtenberg und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Dazu gehört am Ende auch eine Maßnahmenliste für die nächsten 10 bis 15 Jahre.
An fünf Terminen im Mai und Juni hatten die Fachleute an wichtigen Treffpunkten im Gebiet Dialogstände aufgebaut, um mit Bewohnerinnen und Bewohnern über ihre Wünsche und Ideen ins Gespräch zu kommen. Im Mai sammelte man Vorschläge am S-Bahnhof Wartenberg und am Kinderzirkus Cabuwazi Lichtenberg, wo mittelfristig das neue urbane Zentrum entstehen soll. Im Juni waren die Stände am Barther Pfuhl, im Park am Malchower See und am Einkaufszentrum RIZ aufgebaut.
Durch die vielfältigen Orte und unterschiedliche Zeiten hatten Menschen aller Altersgruppen die Chance, ihre Wünsche loszuwerden. Auch eine Online-Beteiligung über mein.Berlin.de war möglich.