Naturerfahrungsräume

Worum geht es?

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Baumaterial

In der Berliner Innenstadt gibt es kaum noch Orte, in denen Kinder spielerisch und nicht unter ständiger Beobachtung die Natur entdecken können.
Gesundheitliche Probleme, Naturentfremdung und mangelndes Umweltbewusstsein sind häufig die Folge!
In verschiedenen Forschungsprojekten wurde die positive Wirkung naturnaher Flächen auf die physische und psychische Entwicklung der Kinder nachgewiesen. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte sich das Konzept der Naturerfahrungsräume (NER), welches auch Eingang in das Bundesnaturschutzgesetz fand. Ziel des Naturschutzes und der Landschaftspflege ist gem. §1 Abs.6 auch der Erhalt und die Schaffung von Naturerfahrungsräumen.

Was kennzeichnet einen NER?
- naturnahe Grünfläche
- keine Ausstattung mit Spielgeräten
- keine pädagogische Betreuung
- keine intensiven Pflegemaßnahmen

Naturerfahrungsraum „Robinienwäldchen“ (Hallesche Straße Ecke Möckernstraße)

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Informationsschild

Auf der ehemals bebauten Fläche konnten sich nach dem 2. Weltkrieg ungestört Pflanzen und Tiere ansiedeln. Im Laufe der Jahre hat sich ohne menschliches Zutun ein Wäldchen entwickelt, welches 1987 per Rechtsverordnung unter Schutz gestellt wurde.
2010 wurden dort 87 Pflanzenarten und 2013 neun Brutvogelarten nachgewiesen.
2014 erfolgten umfangreiche Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen überwiegend mit dem Ziel, Kindern gefahrlos und selbstbestimmt Naturerlebnisse zu ermöglichen.
Manchmal ist es auch sinnvoll, die Kinder an die Natur z.B. durch naturpädagogische Spiele heranzuführen.
Tipps und Erläuterungen dazu finden Sie hier:

Fibel "Naturerfahrungsraum Robinienwäldchen"

PDF-Dokument (6.1 MB)

Eröffnung des Naturerfahrungsraums

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Kinder gestalten Bilder zum Thema "Rettet die Insekten!" und hängen sie am Zaun des Robinienwäldchen aus.

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