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Bezirksamt verurteilt die gewalttätige Eskalation im Samariterkiez

Pressemitteilung Nr. 159 vom 16.06.2021

Das Bezirksamt verurteilt die gewalttätigen Ausschreitungen und Angriffe auf die Polizei, zu denen es am heutigen Mittwoch im Vorfeld der morgigen Brandschutzbegehung kam.

„Ich bin bestürzt und verärgert über das, was seit heute Vormittag im Samariterkiez passiert. Wir verurteilen die Gewalt und das Chaos, das dort gestiftet wird. Der Aufbau von Barrikaden, das Anzünden von Müllcontainern und das Zünden von Pyrotechnik in Richtung anderer Menschen sind keine Formen der demokratischen Willensäußerung. Es kann nicht sein, dass Kinder heute aus ihren Kitas und ihrer Schule evakuiert werden mussten und Menschen sich um ihre Sicherheit im Wohn- und Arbeitsumfeld sorgen , weil eine gewaltbereite Minderheit für derartige Szenen und Gefahr im Kiez sorgt. In einer Demokratie haben wir alle das Recht, für unsere Überzeugungen auf die Straßen zu gehen – friedlich und ohne anderen zu schaden. Das ist im Samariterkiez aktuell nicht der Fall. Diese Gewalt hat hier nichts zu suchen!
Wer für bezahlbare Mieten und den Erhalt der Berliner Mischung kämpfen möchte, macht dies mit Wortbeiträgen und Transparenten – nicht mit brennenden Barrikaden, Feuerwerkskörpern und Gewalt gegen Polizist*innen. Den verletzten Polizeibeamten wünsche ich gute Besserung und baldige Genesung.“, sagt Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann.