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Mit Fairem Handel Frauenrechte stärken

Fairer Handel Frauenrechte
Bild: El Puente GmbH
Pressemitteilung Nr. 53 vom 05.03.2021

Die Bezirksstadträtin für Finanzen, Umwelt, Kultur und Weiterbildung Clara Herrmann informiert:

Am 8. März wird in Deutschland und zahlreichen Ländern rund um den Globus der Internationale Frauentag begangen. Weltweit werden Frauen besonders bei der Produktion von Gütern strukturell benachteiligt. Sie leisten oft die Hauptarbeit, besitzen aber wenig Rechte – zum Schaden der Gemeinschaft. Eine schlechtere Bezahlung sowie fehlende Mitbestimmung sind nur zwei Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag.

„Als Fairtrade Bezirk und Vorreiterkommune in der öffentlichen Beschaffung setzen wir uns weltweit für die Stärkung von Frauenrechten ein. Gemeinsam mit den zuständigen Senatsverwaltungen haben wir erreicht, dass in den Berliner Grundschulen nur noch fairer Reis und faire Bananen auf den Tisch kommen. Öffentliche Plätze in Friedrichshain-Kreuzberg werden mit fairen Natursteinen gepflastert. Seit diesem Jahr gibt es eine faire Bezirksschokolade, die im Handel erhältlich ist. Die Achtung von Frauenrechten und bessere Arbeitsbedingungen werden bei der Herstellung dieser Produkte explizit gefordert. Und die zusätzliche Fairtrade – Prämie für Gemeinschaftsprojekte ermöglicht Frauen die Chance, ihr Leben selbstbestimmt und in Würde zu gestalten“, so Clara Herrmann.

Die Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau will der Bezirk auch mit weiteren Projekten stärken. Der Bezirk setzt sich ab sofort für nachhaltige Palmöl-Produkte in der öffentlichen Beschaffung ein. Bei der Produktion von zertifiziertem Palmöl wird die Diskriminierung von Frauen in jeglicher Form bekämpft. So müssen sie beispielsweise in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und es wird ein spezifischer Schutz von Schwangeren und Mutterschaftsurlaub gewährt.

Weiterhin koordiniert der Bezirk die Resolution „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz“, die inzwischen von über 40 Städten und Gemeinden unterzeichnet wurde. Bis Ende März sind alle Kommunen eingeladen, die Resolution zu zeichnen und damit ein Signal an die Bundestagsabgeordneten zu senden, damit sie im Parlament für eine Nachschärfung sorgen.

Weitere Informationen zu den Projekten des Bezirks.

Ansprechpartner*innen
Sara Lühmann
Pressesprecherin
Telefon: (030) 90298-2843

Dominik Krejsa
Mitarbeiter Pressestelle
Telefon: (030) 90298-2418