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Test von Protektionselementen für Radverkehrsanlagen abgeschlossen

Pressemitteilung Nr. 242 vom 26.11.2020

Am Halleschen Ufer hat das Bezirksamt über vier Wochen unterschiedliche Protektionselemente für Radverkehrsanlagen getestet. Ziel war es, städtebaulich verträgliche Elemente für die Absicherung von Radfahrstreifen zu finden. Sie sollen als bodennahe Alternative zu Pollern an Hauptverkehrsrouten zum Einsatz kommen. Nach einer Auswertungsphase wurde nun eine Entscheidung getroffen. Auch Rückmeldungen von Nutzer*innen wurden in die Auswahl einbezogen.

Der Test zeigt deutlich, dass kleinere Protektionselemente häufiger durch Kraftfahrzeuge überfahren werden. Das führt neben einer unrechtmäßigen Nutzung des Straßenraums durch Kraftfahrzeuge auch leichter zu Beschädigungen. Deshalb fiel die Entscheidung auf ein robustes und dennoch städtebaulich verträgliches, grün gehaltenes Modell. Es ist unter anderem mit Reflektoren ausgestattet, was auch in den Nacht- und Dämmerungsstunden zu einer guten Sichtbarkeit beiträgt.

Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann erklärt: „Die ausgewählten Protektionselemente kommen bei der Umwandlung der Pop-Up-Radwege in dauerhafte Radfahrstreifen zum Einsatz. Die Elemente können mit relativ wenig Aufwand angebracht werden. Wir starten voraussichtlich entlang der Kanaluferstraßen. Vielen Dank an alle Nutzer*innen, die ihre Erfahrungen der Testphase mit uns geteilt haben. Wir werden die Rückmeldungen auch in der Umsetzungsphase berücksichtigen, um an sensiblen Bereichen wie Kreuzungen sichere Verkehrslösungen umzusetzen zu können.“

Ansprechpartner*innen
Dominik Krejsa
Pressestelle
Telefon: (030) 90298-2418

Sara Lühmann
Pressesprecherin
Telefon: (030) 90298-2843