Aktuelle Extremwetterlage – Berlins Gesundheitssenatorin Dr. Ina Czyborra appelliert an Bevölkerung, sich vor Hitze zu schützen und anderen zu helfen

Pressemitteilung vom 25.06.2026

Die aktuelle Extremwetterlage ist besorgniserregend und mit erwarteten Temperaturen von bis zu 40 Grad eine konkrete Gesundheitsgefahr, vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen, ältere sowie zu pflegende Menschen, Schwangere, Kinder und alle, die im Freien arbeiten und leben.

Deshalb appelliert Berlins Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, an die Berliner Bevölkerung: „Schützen Sie sich und andere vor Hitze und UV-Strahlung. Trinken Sie ausreichend, vermeiden Sie körperliche Belastungen und suchen Sie kühle Räume auf. Bieten Sie Menschen in Ihrer Nachbarschaft Unterstützung an. Ein Anruf oder kurzer Besuch kann helfen oder organisieren Sie ggf. Hilfe. Hitzeschutz geht uns alle an. Sorgen Sie gemeinsam miteinander und füreinander.“

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege verweist in diesem Zusammenhang auf die Website www.berlin.de/hitzeschutz, auf der sich viele wichtige Informationen befinden:

  • Informationen zu Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes
  • Wie bemerke ich einen hitzebedingten Notfall und was ist zu tun?
  • Kühle-Orte-Karte: Die Bezirke haben kühle Räume in Bibliotheken, Rathäusern, Kirchen oder Nachbarschaftstreffs eingerichtet, die bei Hitzewarnungen aufgesucht werden können.
  • FAQ und Verhaltenstipps zum Umgang mit Hitze
  • Hinweise für besonders betroffene Personengruppen
  • Aktititäten zum Hitzeschutz in den Bezirken
  • Informationsmaterialien, unter anderem zur Informationskampagne „Bärenhitze“ u.v.m.

„Der Berliner Senat nimmt die gesundheitlichen Folgen der Klimakrise sehr ernst. Es gibt bereits viele Maßnahmen und Angebote zum Hitzeschutz in der Stadt. Zusätzlich wurde im November 2025 ein landesweiter Hitzeaktionsplan beschlossen, der sowohl vorbeugende Maßnahmen als auch solche zum Krisenmanagement umfasst“, so Czyborra weiter.

Zusammen mit den zuständigen Senatsverwaltungen, den Bezirken, der Berliner Polizei und Feuerwehr und vielen weiteren Akteurinnen und Akteuren hat der Senat einen Katalog entwickelt, der 72 konkrete Maßnahmen mit festgelegter Zuständigkeit für die Umsetzung enthält. Die Maßnahmen reichen von Festlegungen für das Krisenmanagement bei Extremhitze bis zur Förderung von Grünanlagen, Kleingewässern und Entsiegelung.

Viele Maßnahmen sind bereits initiiert bzw. umgesetzt worden. Neben den oben genannten sind dies Maßnahmen im Pflegebereich wie zum Beispiel das in Kürze erscheinende Multiplikator:innen-Programm „Gut vorbereitet – bei Hitze, Stromausfall & Co.“ für die häusliche Pflege mit praxisnahen Empfehlungen zum Umgang mit Hitze. Im Rahmen des Aktionsbündnisses Hitzeschutz Berlin wurden Musterhitzeschutzpläne für verschiedene Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen aufgestellt. Darin sind Maßnahmen für verschiedenste Einrichtungen aufgeführt, die während des Sommers und besonders bei Hitze ergriffen werden können. Und in Zusammenarbeit zwischen Senat und Berliner Wasserbetrieben sind über 240 Trinkwasserbrunnen in der Stadt aufgestellt, um den öffentlichen Zugang zu Trinkwasser zu erhöhen.

Viele weitere Maßnahmen sind in Arbeit und werden von den zuständigen Senatsverwaltungen und Bezirken zügig vorangetrieben.