Aktuelles

Das Fachgremium „Pflege 4.0“ nimmt weiter Fahrt auf

Die zweite Sitzung findet statt (03.04.2019)

Am 03.04.2019 kamen die Mitglieder des Fachgremiums „Pflege 4.0“ unter dem Vorsitz von Frau Senatorin Kolat zum zweiten Mal zusammen. Gemeinsam wurden die Ergebnisse aus den bereits stattgefundenen Workshops ausgewertet und Lösungsansätze für Berlin konkretisiert.

Impressionen der 2. Sitzung des Fachgremiums

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Technische Assistenz für die Pflege

Der zweite Workshop findet statt (13.03.2019)

Am 13.03.2019 wurde im 2. Workshop der Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ in den Räumlichkeiten des Pflegepraxiszentrums Berlin zum Schwerpunktthema „Technische Assistenz für die Pflege“ diskutiert. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertreten pflegebedürftiger Menschen und pflegender Angehöriger sowie Expertinnen und Experten aus Pflegepraxis, Wissenschaft, Wirtschaft, Ethik, Wohnungsgesellschaften und Politik ging Frau Senatorin Kolat den Fragen nach, welche technischen Assistenzsysteme die Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen tatsächlich verbessern und pflegende Angehörigen entlasten können, was es braucht, damit die Assistenzsysteme bei ihnen ankommen und welche ethischen, finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu klären sind.

Den Diskussionen voran ging ein sehr informativer Impuls durch Frau Weiß (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH), die den aktuellen Stand der Verbreitung und Wirksamkeit technischer Assistenzsysteme in der Pflege zusammenfasste. Einen Einblick, wie die Umsetzung technischer Lösungen in der Praxis gelingen kann, gab Frau Michels-Rieß (Leiterin des Seniorenzentrums Breipohls Hof im Stiftungsbereich Altenhilfe der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel). Herr Dr. Kern aus dem Bundesministerium für Gesundheit erläuterte die bundespolitischen Vorhaben und Herausforderungen bei der Identifizierung und Verbreitung guter digitaler Lösungen für die Pflege.

Das Wissen um technische Lösungen, ihre Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Risiken hat sich als zentrale Grundlage bei der individuellen Entscheidung für – aber auch gegen – Assistenzsysteme und eine passgenaue Auswahl herausgestellt. Dafür braucht es Beratungsmöglichkeiten, und zwar am besten rund um die Uhr und niedrigschwellig. Wie auch im ersten Workshop hat sich das Erfahrbarmachen technischer Unterstützungsangebote als weitere wesentliche Voraussetzung bestätigt. Der pflegbedürftige Mensch und der pflegende Angehörige sollte aber nicht erst bei der Auswahl eines technischen Assistenzsystems einbezogen werden. Seine Bedarfe und Bedürfnisse sollten Ausgangspunkt der Technikentwicklung sein. Deutlich wurde zudem die zwingende Notwendigkeit von Wirksamkeitsnachweisen für technische Assistenzsysteme. Diese Nachweise sind nicht nur die Grundlage einer potenziellen Finanzierbarkeit sondern auch Grundlage für die Beratung und Auswahl zu technischen Assistenzprodukten.

Impressionen des zweiten Workshops

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„Mehr Sicherheit und ein selbstbestimmteres Leben“

Frau Senatorin Kolat im Interview mit der Berliner Zeitung über digitale Lösungen für die Pflege (22.01.2019)

Senatorin Dilek Kolat im Gespräch
Bild: SenGPG

Frau Senatorin Kolat sprach im Interview mit der Berliner Zeitung über die Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“, über aktuelle Herausforderungen und Handlungsbedarfe im Bereich der Digitalisierung in der Pflege.
Das gesamte Interview „Wir wollen Pfleger nicht durch Roboter ersetzen” vom 22.01.2019 finden Sie hier.

Digitale Kompetenzen für die Pflege

Der erste Workshop findet statt (03.12.2018)

Bildvergrößerung: Visuelle Dokumentation des Workshops
Bild: SenGPG, Gabriele Schlipf

Am 03.12.2018 diskutierte Frau Senatorin Kolat mit rund 30 Expertinnen und Experten aus Pflegepraxis, Pflegeberatung, Wissenschaft, Wirtschaft, Ethik sowie aus Pflegeaus-, fort- und -weiterbildung zu dem Thema „Digitale Kompetenzen für die Pflege“. In einem vierstündigen Workshop befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Frage, welche Kompetenzen Nutzerinnen und Nutzer digitaler Lösungen in der Pflege benötigen, um diese informiert und für sich gewinnbringend einsetzen zu können. Ebenso wurde der Frage nachgegangen, wie und durch wen diese Kompetenzen zu den pflegebedürftigen Menschen, den pflegenden Angehörigen und den beruflich Pflegenden gelangen.
Eingeleitet wurden die konzentrierten, konstruktiven und fachlich dichten Diskussionen durch Impulse von Carsten Große Starmann (Bertelsmann Stiftung), Dr. Karin Reichel (FrauenComputerZentrumBerlin) und Anne Röhrig (k.o.s. GmbH).

Neugierde und Offenheit für digitale Lösungen erwiesen sich in der Diskussion als wesentliche Bausteine für einen erfolgreichen Kompetenzerwerb. Pflegebedürftige Menschen, pflegende Angehörige und beruflich Pflegende müssen technische Innovationen – im besten Fall schon vor dem Eintritt von Pflegebedürftigkeit – erleben und ausprobieren können und dabei –physisch – beraten und begleitet werden. Dazu ist an den bereits bestehenden (Beratungs-) Strukturen, Anlaufstellen und Angeboten in unserer Stadt und in unseren Kiezen anzuknüpfen.

Auftakt der Initiative “Pflege 4.0 – Made in Berlin”

Das Fachgremium “Pflege 4.0” nimmt seine Arbeit auf (02.10.2018)

Das Fachgremium „Pflege 4.0“ ist erfolgreich gestartet. Unter dem Vorsitz von Frau Senatorin Kolat tauschten sich am 02. Oktober 2018 in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung rund 30 Expertinnen und Experten aus Pflegepraxis, Politik, Forschung und Wirtschaft zur Digitalisierung in der Berliner Pflege aus. Bei der konstituierenden Sitzung des Fachgremiums standen die Bedarfe der Nutzerinnen und Nutzer von digitalen Lösungen im Fokus. Die Digitalisierung muss einen Beitrag leisten, um die Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen zu erhöhen sowie die Arbeit von pflegenden Angehörigen und Pflegekräften zu unterstützen – so der eindringliche Appell der Mitglieder des Fachgremiums. Mit dem Ziel, konkrete Maßnahmen abzuleiten, werden die anregenden Diskussionen in den kommenden Monaten mit dem Fokus auf den drei Themen „Digitale Kompetenzen“, „Sektorübergreifende Zusammenarbeit, Schnittstellen und Informationsaustausch“ sowie „Technische Assistenz“ vertieft. Hierzu finden drei Workshops und zwei weitere Sitzungen des Fachgremiums statt.