Das Fördervolumen beträgt rund 687 Millionen Euro jährlich. Die Länder tragen für die erfolgreichen Anträge ihrer Universitäten eine fünfundzwanzigprozentige Ko-Finanzierung. Das Verfahren ist wettbewerbsorientiert und wissenschaftsgeleitet. Förderbeginn war 2019.
Exzellenzcluster
Die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin erhielten im Mai 2025 die Förderzusage für fünf Exzellenzcluster. Förderbeginn war der Januar 2026, die Förderdauer beträgt sieben Jahre. Insgesamt wurden in dieser Förderlinie Mittel in Höhe von rund 235 Mio. Euro eingeworben. Das Land kofinanziert die Cluster mit 25 Prozent, der Bund trägt 75 Prozent der Kosten.
Die bewilligten Exzellenzcluster in Berlin:- MATH+
- NeuroCure
- Auseinandersetzungen um das liberale Skript (SCRIPTS)
- ImmunoPreCept: Erforschung der Schnittstelle zwischen Gesundheit und Krankheit für zell-basierte molekulare Prävention und interzeptive Medizin
Exzellenzverbund Berlin University Alliance
Die Berlin University Alliance wird als Exzellenzverbund der Freie Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technische Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin seit 2019 gefördert. Durch enge Kooperation und Synergienutzung bilden die Partnerinnen die treibende Kraft für einen integrierten Forschungsraum und führenden europäischen Wissenschaftsstandort.
Am 11. März 2026 hat die Berlin University Alliance (BUA) die erste Evaluation erfolgreich bestanden. Das unabhängige Expertengremium der Exzellenzstrategie bestätigte die positive Entwicklung des Berliner Exzellenzverbunds und das Berliner Modell der Exzellenz durch Kooperation in der Spitzenforschung. Besonders hervorgehoben wurde das große transformative Potenzial der BUA und die hohe internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts.
Das Land Berlin hat die Entwicklung der Berlin University Alliance von Beginn an strategisch unterstützt. Dazu zählen die Förderprogramme der Einstein Stiftung Berlin, Maßnahmen zur Förderung von Gleichstellung und Diversität sowie Initiativen zur Gewinnung internationaler Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Auch strukturell wurden durch die Gründung der BUA-Kooperationsplattform und die Weiterentwicklung des Zuse-Instituts Berlin einzigartige Voraussetzungen geschaffen. In den kommenden Jahren wird das Land Berlin die BUA insbesondere bei strategischen Forschungsinitiativen und der standortübergreifenden Nutzung wissenschaftlicher Infrastrukturen weiter stärken.