Das Land Berlin fördert besondere Forschungsvorhaben, Professuren und Netzwerke über die Einstein Stiftung Berlin. Sie wurde im Jahr 2009 vom Land Berlin initiiert, um exzellente Wissenschaft in Berlin zu fördern. In wissenschaftsgeleiteten Verfahren vergibt sie Mittel an die vier Berliner Universitäten oder die Charité. Weitere Forschungseinrichtungen aus Berlin können als Kooperationspartner mit einbezogen werden.
Es werden mit den Einstein-Professuren herausgehobene Berufungen ermöglicht, internationale Gastforscherinnen und -forscher als Visiting Fellows eingeladen und übergreifende, besonders zukunftsträchtige Projekte als Einstein-Forschungsvorhaben unterstützt. Das Programm Einstein Postdoctoral Grant ermöglicht es, exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen zu rekrutieren bzw. in Berlin zu halten.
Die Einstein-Zentren ermöglichen institutionsübergreifende interdisziplinäre Kooperationen in Berlin, um innovative Forschung und international sichtbare Schwerpunkte zu stärken.
Das Programm zur Förderung der Wissenschaftsfreiheit wird durch die Einstein Stiftung Berlin in Kooperation mit den vier Berliner Universitäten und der Charité-Universitätsmedizin umgesetzt. Über Gastprofessuren (Einstein Guest Researchers) und Stipendien (Einstein Junior Scholars) können seit 2018 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihren Heimatländern nicht mehr frei forschen und lehren können, ihre akademische Arbeit in Berlin fortsetzen.
Die Stiftung fördert darüber hinaus die strategische Internationalisierung des Forschungsstandortes, u.a. mit der Oxford University und der Hebrew University of Jerusalem.