Exzellenz durch Kooperation

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Kooperationen prägen den Wissenschaftsstandort Berlin. Die Stadt verfügt über eine einzigartige Wissenschaftslandschaft, die sich durch eine große Vielfalt an leistungsstarken Hochschulen und Forschungseinrichtungen und durch ein einmalig breites Spektrum an herausragender Forschung auszeichnet: von den Geistes- und Sozialwissenschaften, über die Natur- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu den Lebens- und Gesundheitswissenschaften. Vier staatliche Universitäten, die Charité als eine der größten Universitätskliniken Europas, vier staatliche Hochschulen für angewandte Wissenschaften, zwei konfessionelle Hochschulen, vier Kunsthochschulen, knapp 30 Privathochschulen und über 70 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen – sie alle machen die Bundeshauptstadt zu einem der dynamischsten Wissenschaftsstandorte weltweit.

Aus dieser großen Konzentration und Vielfalt von Einrichtungen ergibt sich ein besonderes Potenzial für Kooperationen und die Nutzung von Synergien. Die Berlin University Alliance ist seit 2019 Deutschlands einziger Excellenzverbund. So ist eine über Jahre gewachsene Kultur der Zusammenarbeit über Fach-, Institutions-, und Ländergrenzen hinweg zu einem Markenzeichen Berlins geworden. Dabei kooperieren die Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen des Landes nicht nur untereinander in vielfältigen Formaten, etwa im Kontext gemeinsamer Studiengänge, Forschungsvorhaben oder Technologietransfer-Initiativen. Zahlreiche Kooperationen gibt es auch mit den Kultureinrichtungen Berlins, wie Museen, Theatern und Opernhäusern. Eine besondere Stellung nimmt dabei die Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und Wirtschaft ein, die etwa im Kontext der Berliner Zukunftsorte durch den Berliner Senat gezielt gefördert wird. Das Institut für angewandte Forschung (IFAF) setzt an dieser Stelle im Kontext der Hochschulen für angewandte Wissenschaften an. Nicht zuletzt spielt die Einstein Stiftung Berlin eine wichtige Rolle für die Förderung der institutionsübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen.

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Einstein Stiftung Berlin

Das Land Berlin fördert besondere Forschungsvorhaben, Professuren und Netzwerke über die Einstein Stiftung Berlin. Sie wurde im Jahr 2009 vom Land Berlin initiiert, um exzellente Wissenschaft in Berlin zu fördern. In wissenschaftsgeleiteten Verfahren vergibt sie Mittel an die vier Berliner Universitäten oder die Charité. Weitere Forschungseinrichtungen aus Berlin können als Kooperationspartner mit einbezogen werden.

Es werden mit den Einstein-Professuren herausgehobene Berufungen ermöglicht, internationale Gastforscherinnen und -forscher als Visiting Fellows eingeladen und übergreifende, besonders zukunftsträchtige Projekte als Einstein-Forschungsvorhaben unterstützt. Das Programm Einstein Postdoctoral Grant ermöglicht es, exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen zu rekrutieren bzw. in Berlin zu halten.
Die Einstein-Zentren ermöglichen institutionsübergreifende interdisziplinäre Kooperationen in Berlin, um innovative Forschung und international sichtbare Schwerpunkte zu stärken.

Das Programm zur Förderung der Wissenschaftsfreiheit wird durch die Einstein Stiftung Berlin in Kooperation mit den vier Berliner Universitäten und der Charité-Universitätsmedizin umgesetzt. Über Gastprofessuren (Einstein Guest Researchers) und Stipendien (Einstein Junior Scholars) können seit 2018 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihren Heimatländern nicht mehr frei forschen und lehren können, ihre akademische Arbeit in Berlin fortsetzen.

Die Stiftung fördert darüber hinaus die strategische Internationalisierung des Forschungsstandortes, u.a. mit der Oxford University und der Hebrew University of Jerusalem.

Die Zukunftsorte Berlins

Die Qualität und die Vielfalt der wissenschaftlichen Expertise in großer räumlicher Nähe macht Berlin als Wissenschaftsstandort einzigartig. Dieses geballte Wissen ist ein besonderer Standortvorteil Berlins, dient der Gesellschaft und ist Motor für seine Wirtschaft, besonders auch für die Ansiedlung und Gründung von Unternehmen. Um Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft die Räume zu geben, die sie zur Entfaltung von Synergien brauchen, existieren innerhalb der Stadt Zukunftsorte. Das sind Standorte mit Flächenpotenzial, an denen vor Ort wissenschaftsbasierte Netzwerkstrukturen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft existieren beziehungsweise geschaffen werden sollen, die Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft fördern.

Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege

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