Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra gratuliert Dr. Luke Dimitrios Spieker zum Heinz Maier-Leibnitz-Preis

Pressemitteilung vom 26.03.2026

Für seine Forschung im Bereich des Verfassungs- und Europarechts erhält der Humboldt-Universität zu Berlin tätige Wissenschaftler Dr. Luke Dimitrios Spieker den Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Er ist einer von zehn Forscherinnen und Forschern, die im Jahr 2026 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in einem frühen Karrierestadium ausgezeichnet werden. Der Preis ist mit 200.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren dotiert und gilt als die wichtigste Auszeichnung in Deutschland für Forscherinnen und Forscher in der Aufbauphase ihrer Karriere.

Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra: „Ich gratuliere Herrn Dr. Luke Dimitrios Spieker sehr herzlich zu diesem besonderen Erfolg. Berlin ist ein Ort, an dem exzellente Forschung und internationale Perspektiven aufeinandertreffen – und genau das spiegelt sich im Werdegang dieses herausragenden jungen Wissenschaftlers wider. Mit seinen Arbeiten zum europäischen Recht leistet Dr. Luke Dimitrios Spieker einen Beitrag, der weit über die Fachwelt hinausreicht und zentrale Fragen unserer gemeinsamen europäischen Zukunft berührt. Seine Forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin unterstreicht die besondere Rolle unserer Stadt als Raum für innovative und gesellschaftlich relevante Wissenschaft.“

Dr. Luke Dimitrios Spieker ist auf europäisches Recht spezialisiert und zeichnet sich durch einen international geprägten akademischen Werdegang aus. Nach seinem Studium in London, Paris und Berlin promovierte er gefördert durch die Studienstiftung des deutschen Volkes am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine mehrfach ausgezeichnete Dissertation zur Rolle europäischer Werte in der Rechtsprechung der Europäischen Union gilt als innovativer und grundlegender Beitrag zur europäischen Rechtswissenschaft. Seit 2024 forscht er als Postdoktorand im Graduiertenkolleg DynamInt an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Verhältnis von Staatsangehörigkeitsrecht und europäischer Integration. Sein umfangreiches Werk wird international stark rezipiert und zeichnet sich durch methodische Souveränität, konzeptionelle Klarheit und innovative Ansätze aus. Die DFG hebt hervor, dass er zu den profiliertesten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich des europäischen Rechts in seiner Karrierestufe gehört und dass seine Beiträge die weitere Entwicklung der Grundlagen des europäischen Rechts nachhaltig beeinflussen werden.

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG soll die Preisträgerinnen und Preisträger darin unterstützen und anspornen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiterzuverfolgen. Er wird vom Hauptausschuss der DFG auf Vorschlag einer hochkarätig besetzten Auswahlkommission nach wissenschaftlichen Kriterien vergeben. In diesem Jahr erhalten drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler den Preis. Die Ausgezeichneten erhalten ein hochdotiertes Preisgeld von jeweils 200.000 Euro, das sie in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren für die weitere Forschungsarbeit verwenden können. Die Heinz Maier-Leibnitz-Preise werden am 11. Juni 2026 in Berlin verliehen.