Zum heutigen Welt-AIDS-Tag: Berlin engagiert sich erfolgreich im Kampf gegen HIV und AIDS
Pressemitteilung vom 01.12.2025
Der Kampf gegen HIV und AIDS ist auch weiterhin von großer Relevanz. Darauf weisen die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege (SenWGP) und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) anlässlich des heutigen Welt-AIDS-Tages hin. Umso wichtiger ist ein breites Unterstützungsangebot, das es im Land Berlin bereits seit vielen Jahren gibt.
Die Angebote existieren an unterschiedlichen Stellen: Bei Projekten freier Träger, in ambulanten Arztpraxen, in Krankenhäusern und innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Allein in diesem Jahr förderte die SenWGP zwölf Projekte freier Träger im Bereich HIV/AIDS und sexuell übertragbarer Infektionen mit rund 6,9 Millionen Euro. Die Ausreichung der Mittel erfolgt in Kooperation mit dem Lageso. Die Förderung ermöglicht vielfältige Maßnahmen, vor allem in den Bereichen Testung, Beratung und Versorgung. Erreicht werden mit den Projekten auch Menschen außerhalb der Regelversorgung und besonders vulnerable Gruppen.
Dazu Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege: „Das Land Berlin setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, AIDS zu beenden. Wie wichtig Berlin dieses Ziel ist, zeigt der bereits 2016 erfolgte Beitritt zur internationalen Fast-Track Cities Initiative to End Aids – damals als erste deutsche Stadt überhaupt. Fast zehn Jahre später können wir sagen: Ein Berlin ohne AIDS ist heute keine Utopie mehr. Die ehrgeizigen Ziele der Fast-Track Cities Initiative sind in Berlin erreichbar. Wir können Menschen, die sich infiziert haben, mittlerweile gut helfen. Leider sind Menschen mit HIV oder AIDS immer noch Stigmatisierung und Diskriminierung ausgesetzt. Dem müssen wir durch Information und Aufklärung weiterhin entschieden entgegentreten. Wir dürfen im Kampf gegen AIDS nicht nachlassen. Wir müssen unsere hart erkämpften Erfolge sichern und dafür alle notwendigen Anstrengungen unternehmen – für ein Berlin ohne AIDS.“
Dazu Alexander Straßmeir, Präsident des Lageso: „Menschen, die sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten infiziert haben, finden in Berlin ein breites Unterstützungsangebot vor. Diese umfangreiche Versorgungsstruktur ist etwas, auf das Berlin stolz sein kann. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Ehrenamtlichen, die mit großem Engagement dazu beitragen, Menschen zu informieren, zu beraten und zu unterstützen. Ihr Einsatz ist unverzichtbar für die vielfältige Aufklärungsarbeit und den Abbau von Stigmatisierung im Alltag. Prävention und Information bleiben zentrale Bausteine im Kampf gegen HIV und AIDS. Sie schützen nicht nur Einzelne, sondern stärken auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein solidarisches Miteinander.“
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
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