Neun Starting Grants des Europäischen Forschungsrats gehen an Berliner Nachwuchsforscherinnen und -forscher
Pressemitteilung vom 04.09.2025
Neun der renommierten Starting Grants des Europäischen Forschungsrats (European Research Council – ERC) mit einer Gesamtfördersumme von 13,47 Millionen Euro gehen an Forscherinnen und Forscher in Berlin. Das gab der ERC am heutigen Donnerstag (04.09.2025) bekannt.
Dazu Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra: „Mit großer Freude gratuliere ich den neun Berliner Preisträgerinnen und Preisträgern zum Erhalt der renommierten Auszeichnung. Diese hochdotierte Förderung der Europäischen Union unterstreicht nicht nur den hohen wissenschaftlichen Wert ihrer Arbeit, sondern würdigt auch das individuelle Engagement der Forscherinnen und Forscher. Zudem tragen sie mit Ihrer Arbeit dazu bei, die internationale Strahlkraft des Wissenschaftsstandorts Berlin weiter zu erhöhen. Ich wünsche den Preisträgerinnen und Preisträgern für ihre wissenschaftliche Laufbahn und Projekte weiterhin alles Gute und viel Erfolg.“
Mit den Starting Grants sollen über eine Förderlaufzeit von fünf Jahren Forschungsvorhaben an der Freien Universität Berlin, der Charité Universitätsmedizin Berlin, der Technischen Universität Berlin, dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft, dem Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie im Forschungsverbund Berlin e.V., dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung sowie dem Centre Marc Bloch e.V. durchgeführt werden.
Die Grants des ERC werden jährlich für bahnbrechende Projektideen an junge Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher vergeben. Die Förderungen des ERC sind themenoffen und werden allein nach dem Kriterium der Exzellenz evaluiert. Bei den Starting Grants werden bis zu 1,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren vergeben. Die Zielgruppe für die Starting Grants sind exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler am Beginn ihrer unabhängigen Karriere.
Diese neun Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten ein Starting Grant des ERC:
- Dr. Markus Mittnenzweig, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft: „Spatiotemporal models of tissue patterning and cellular commitment during embryonic development ”
- Dr. Johannes Hartl, Charité – Universitätsmedizin Berlin: „Fungal pathogenicity emerging through functional adaptations to host environments”
- Dr. Michael Ebner, Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie im Forschungsverbund Berlin e.V.: „Lysosomal lipid logistics”
- Dr. Michael S. Balzer, Charité – Universitätsmedizin Berlin: „SINGle-cell mapping of Living kidney donation for the Assessment of Renal adaptation”
- Dr. Claudia Giesecke-Thiel, Charité – Universitätsmedizin Berlin: „Antigenic and Topographical Imprinting of Human B Cell Memory and Its Reprogramming Potential”
- Dr. Shuangyang Li, Technische Universität Berlin: „Foundations of Delay Doppler Communications and Sensing”
- Dr. Vanessa Boese-Schlosser, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung: „Waves of Regime Transformation“
- Dr. Marie Huber, Centre Marc Bloch e.V.: „Manufacturing Modernity in Africa – How Industrialisation Transformed Late- and Postcolonial Societies, Politics and Economies (Kenya, Malawi and Zimbabwe, 1940s-2000s)”
- Dr. Marcos Freire de Andrade Neves, Freie Universität Berlin: „Mortal Medicine: The Social Life of a Death-Inducing Pharmaceutical”
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
- Tel.: (030) 9028-0
- Fax: (030) 9028-3102